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Neue alpine Natura 2000-Gebiete

Im Frühjahr 2008 wurde eine ganze Reihe neuer alpiner Natura 2000-Gebiete ins EU-weite Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 aufgenommen und in einer aktualisierten Liste veröffentlicht.
489 neue Gebiete, die insgesamt 18 784km2 umfassen, wurden von den EU-Staaten zwischen Januar und März ausgewiesen - ein beachtlicher Teil davon in alpinen Regionen. Abgesehen von den Natura 2000-Gebieten der neuen Mitgliedstaaten haben auch Österreich, Frankreich und Slowenien neue Schutzzonen angegeben. In Österreich kommen neue Natura 2000-Flächen beispielsweise gezielt Schmetterlingen zugute, in Frankreich unter anderem Fledermäusen und in Slowenien profitieren Braunbären - fast 750 km2 der Julischen Alpen ordnete Slowenien seinen Natura 2000-Gebieten zu.
In Europa umfasst die Fläche der Natura 2000-Gebiete, durch welche dem Verlust von Biodiversität Einhalt geboten werden soll, nunmehr 20% der Landmasse. Die aktualisierte Liste der alpinen Natura 2000-Gebiete ist unter
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ abrufbar.
Quelle: http://europa.eu/rapid/searchAction.do (de/fr/sl/en) 28.03.2008