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Kälteliebende Arten fliehen in die Höhe

Die globale Erwärmung bedroht extreme Habitate, wie z.B. die Gletscher, und die dort lebenden Tierarten. Dies betonte der WWF, welcher am 30. März mit seiner Aktion Earth Hour weltweit auf die Gefahren der Klimaerwärmung hinweisen wollte.
Millionen von Menschen haben dafür eine Stunde lang das Licht ausgeschaltet.
In den Alpen zwingt die Erwärmung bereits heute viele Tiere, sich auf Suche nach Kälte, Schnee und Eis in immer grössere Höhen zurückzuziehen. Das Alpenschneehuhn beispielsweise gilt als vom Aussterben bedroht - in Italien leben heute noch rund 5000 Paare. Auch der Alpensteinbock, Symbolspezies des Alpenraums, scheint unter dem Klimawandel zu leiden. Studien, die im Nationalpark Gran Paradiso/I durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die Population von 4.000 Tieren 1992 auf heute weniger als 2.500 zurückging. Eine vom WWF koordinierte Studie der Universität Pavia/I konnte auch für die alpine Flora eine "Flucht nach oben" nachweisen. Wo eine vertikale Migration für die Pflanzen nicht oder nur zu langsam möglich ist, droht das Aussterben.
Quelle und Infos: www.wwf.it/client/ricerca (it)