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Deutliche Zunahme 2007 beim Strassengüterverkehr durch die Schweizer Alpen

Der alpenquerende Güterverkehr durch die Schweiz hat letztes Jahr um 3,5 Prozent auf 39,5 Millionen Tonnen zugenommen. Während der Güterverkehr auf der Schiene stagnierte, wurden auf der Strasse zehn Prozent mehr Güter durch die Alpen befördert.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) führt den Anstieg des Gütervolumens auf die gute Konjunkturlage in Europa zurück. Zudem habe sich die Durchfahrt durch die Schweiz für ausländische LKW-Fahrten wechselkursbedingt um 16 bis 19 Franken verbilligt. Die hohe Zahl an Streiktagen in Deutschland und Italien habe sich zusätzlich negativ auf die Bahntransporte ausgewirkt.
Die Bahn weist in der Schweiz einen Anteil von 64 Prozent der transportierten Gütermenge durch die Alpen auf. Ohne die flankierenden Massnahmen für die Verkehrsverlagerung wären laut UVEK pro Jahr rund 500.000 Lastwagenfahrten mehr erfolgt.