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Güterverkehr in Europa: Kosten und Alternativen

Die Europäische Kommission hat neu ein Handbuch zur Internalisierung externer Kosten beim Güterverkehr vorgelegt. Darin werden bewährte Verfahren für die Bezifferung von Kosten durch Luftverschmutzung, Lärm, Klimaveränderung, Verkehrsüberlastung und Unfälle vorgestellt.
Das Buch beinhaltet zudem Beispiele und Best-Practice-Methoden, um die externen Kosten aller Transportarten zu internalisieren.
Einen konkreten Beitrag zu leisten, um mehr Strassentransporte im Alpenraum auf die Bahn zu verlagern - dies ist das Ziel des am Ende 2007 gestarteten EUREKA-Forschungsprojekts SPIN-ALP (Scanning the Potential of Intermodal Transport on Alpine Corridors). Dabei soll unter anderem ein neues Softwaretool entwickelt werden, mit dem Transportdienstleister verkehrsmittelübergreifende Transportalternativen analysieren und planen können.
Diesen Gedanken verfolgt auch die Europäische Kommission bei ihrem Programm "Marco Polo II": hier werden Unternehmen unterstützt, die durch neue Dienste dazu beitragen, den Güterverkehr von der Strasse auf die Eisenbahn oder Schiffe zu verlagern. Finanzierungsgesuche für die Einrichtung und Modernisierung von entsprechenden Güterverkehrsdiensten können seit Anfang Februar eingereicht werden.
Quellen und Infos: http://ec.europa.eu/transport/costs/handbook/index (en), www.lifepr.de/pressemeldungen (de), http://ec.europa.eu/transport/marcopolo/guide (en)