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Deutsche Bahnstrecke durch Schweiz mitfinanziert

Für die Modernisierung der deutschen Bahnlinie München-Memmingen-Lindau streckt die Schweiz 50 Millionen Euro vor. Der Gesamtbedarf für das Projekt beträgt 205 Millionen Euro.
Weil Berlin auf seine leeren Kassen verwies und der Freistaat Bayern nicht bereit war, den Grossteil der Kosten zu tragen, blieb das Projekt lange Zeit auf der Strecke. Der Bund wird nun 100 Millionen und das Land Bayern 55 Millionen zahlen. Das Angebot der Schweiz ist allerdings an einen Baubeginn bis spätestens 2010 geknüpft.
Dass ein Nachbarland eine Bahnstrecke in Deutschland mitfinanziert, ist ungewöhnlich. Doch die Schweiz setzt seit längerer Zeit auf den Ausbau der Zubringerstrecken zum Gotthard und somit nach Mailand. Durch den Ausbau wird die Bahnlinie flächendeckend elektrifiziert und für Neigetechnikzüge befahrbar gemacht. Die Fahrt von München nach Zürich wird sich so um gut eine Stunde verkürzen und die Brenner-Route kann entlastet werden.
Quelle: www.mofair.de/db/news/meldung_3034.html (de)