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Der Wald und das Kyoto-Protokoll

Laubholz

In der Schweiz hat der Laubholzvorrat in allen Regionen zugenommen. © CIPRA International

Die CO2-Senkungsleistung des Schweizer Waldes beträgt weniger als bisher angenommen, nämlich eine knappe Million Tonnen CO2 pro Jahr. Dies geht aus den Zahlen des neuesten Landesforstinventars (LFI) hervor, die vom Bundesamt für Umwelt kürzlich veröffentlicht wurden.
Gemäss Kyoto-Protokoll darf sich die Schweiz diese Verringerung von CO2 als Reduktionsleistung anrechnen lassen. Dies bezeichnet der WWF als "Pflästerlipolitik" und warnt vor negative Folgen: Abgesehen von der relativ bescheidenen Wirkung würde die Möglichkeit, den Schweizer Wald nachhaltiger als bisher zu nutzen, verbaut. Die Nutzung des einheimischen Rohstoffes Holz sei aus klimapolitischer Sicht sinnvoll.
Die Schweizer Waldfläche hat gemäss LFI in den letzten elf Jahren um 4,9% zugenommen. Ausschlaggeben sind dabei die Alpen und die Alpensüdseite (Waldfläche + 9%), wohingegen die Waldfläche in den nördlichen Voralpen, im Jura und Mittelland weitgehend unverändert blieb.
Quellen und Infos: www.bafu.admin.ch/aktuell/medieninformation (de/fr/it); www.wwf.ch/medien (de/fr/it) 9.11.2007;