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Projekt "Klimaänderung und Wasserkraftnutzung"

Staumauer

Kraftwerksbetreiber brauchen fundiertes Wissen, weil Neukonzessionierungen und Wirtschaftlichkeitsberechnung anstehen. © CIPRA International

Das vom Schweizerischen Kompetenznetzwerk "Wasser im Berggebiet" initiierte Projekt "Klimaänderung und Wasserkraftnutzung" legte anfangs September den Schlussbericht zur Vorstudie vor.
Die Hauptstudie soll im Herbst 2010 abgeschlossen sein. Ziel des Projektes ist es, die Grundlagen für die weitere Planung im Bereich Wasserkraftnutzung in Bezug auf die erwarteten Veränderungen bei der Verfügbarkeit von Wasser zu schaffen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern wird der aktuelle Wissensstand zum Wirkungsgefüge zwischen Klimaänderung und Wasserkraftnutzung erfasst.
60% des in der Schweiz produzierten Stroms werden durch die Nutzung von Wasserkraft gewonnen. Fundierte Angaben über mittel- bis langfristige Trends bei der Verfügbarkeit sind für die Wasserkraftbranche lebenswichtig. Bisherige Studien behandelten einzelne Aspekte der komplexen Systemkette "Klimaänderung - Wasserkraft" weitgehend isoliert. Extremereignisse wurden bisher fast ausschliesslich rückblickend und nicht vorausschauend analysiert, so dass Voraussagen über die Häufigkeit und Intensität solcher Ereignisse fehlten. Auch liegen zu wenige Informationen über die in Zukunft möglichen Nutzungs- bzw. Interessenskonflikte zwischen verschiedenen Akteuren vor.
Quelle und Infos: www.mountain-water-net.ch/en_proj7.php (de)