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Bevölkerungswachstum dank Ökobauzone

Der Bündner Kleinstgemeinde Flerden/CH ist es gelungen, neue EinwohnerInnen für ihr Bergdorf zu gewinnen - und das auf ökologische Art. Die Gemeinde schuf 2003 eine 8.500 Quadratmeter grosse so genannte Energiespar-Wohnzone für ökologische Neubauten.
Das Konzept ging auf, die Leute kamen. In drei Jahren wurden sechs der dreizehn Bauparzellen verkauft - die Zahl der EinwohnerInnen wuchs von 170 auf 204, Tendenz steigend.
Den Bauwilligen sind aber einige Verpflichtungen auferlegt: das Haus muss mit dem Minergie-Label zertifiziert sein und Sonnenenergie nutzen - weitere alternative Energiequellen sind erwünscht. Ausserdem besteht die ganzjährige Wohnsitzpflicht. Die Parzellen sind dafür grosszügig dimensioniert, es gelten keine Auflagen bezüglich der Gebäudeform und die Gemeinde gibt das Bauland zu rund 40 Prozent tieferen Preisen als üblich ab. Flerden hat sein Ziel, dem Bevölkerungsschwund erfolgreich entgegenzutreten, erreicht und könnte als Vorbild für andere Schweizer Bergdörfer dienen.
Quelle: http://domizil.nzz.ch/2007/08/12/imn/articleFDSE6 (de)