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Die Alpengletscher schmelzen rasch

Zwei neue Studien aus Frankreich bestätigen das schnelle Abschmelzen der Alpengletscher selbst unter der Annahme einer nur "schwachen" Erwärmung der Atmosphäre.
Die erste Studie befasst sich mit Szenarien unterschiedlicher CO2-Emmissionen und den Auswirkungen der resultierenden Erwärmung auf den Saint Sorlin-Gletscher im Grandes Rousses-Massiv auf 3400 m Höhe. Dieser Gletscher wäre beim Szenario einer Erwärmung von "nur" 1,8° C bis ins Jahr 2100 bereits 2060 vollständig abgeschmolzen. Insgesamt sind die kleineren Alpengletscher in tieferen und mittleren Lagen sowie die meisten Gletscher der Pyrenäen am stärksten vom Abschmelzen bedroht.
Die zweite Studie weist nach, dass die Temperatur tief im Gletscherinnern des Dôme du Goûter im Mont Blanc-Massiv auf 4250 m Höhe im Laufe der letzten zehn Jahre um 1 bis 1,5° C gestiegen ist. Insbesondere bei Hängegletschern kann eine Erwärmung der Gletscherbasis zu instabilen und sehr gefährlichen Situationen führen. Beide Studien entstanden im Rahmen des alpinen Gletscherbeobachtungsprogramms POG.
Quelle: www.actu-environnement.com/ae/news/cnrs (fr)
Infos: www-lgge.ujf-grenoble.fr/ServiceObs (fr)