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Mit nackten Tatsachen gegen den Klimawandel

Tunick

600 Freiwillige zogen sich für den Klimaschutz auf dem Aletschgletscher aus. © Greenpeace/Wuertenberg

Der Schweizer Aletschgletscher war kürzlich Schauplatz einer ungewöhnlichen Protestaktion: Rund 600 Menschen versammelten sich auf dem grössten Gletscher der Alpen, um dort vollkommen nackt auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen.
Die aus ganz Europa angereisten TeilnehmerInnen wurden von FotografInnen und fünf Kamerateams in verschiedenen Anordnungen auf dem Gletscher positioniert und aus unterschiedlichsten Perspektiven fotografiert.
Mit der Aktion, die vom US-amerikanischen Fotografen Spencer Tunick und der Umweltschutzorganisation Greenpeace initiiert wurde, sollte die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers und die der schwindenden Gletscher symbolisch in Verbindung gebracht werden. Die Folgen des von Menschen verursachten Klimawandels erforderten schnelle und mutige politische Entscheidungen, so die UmweltschützerInnen. Am rund 23 Kilometer langen Aletschgletscher wurde allein zwischen 2005 und 2006 ein Längenverlust von etwa 115 Metern gemessen. Prognosen zufolge dürften im Jahr 2080 die meisten Gletscher verschwunden sein, sofern nicht schnell und entschlossen Massnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden.
Quellen: www.umweltschutz-news.de/index (de), www.krone.at/index.php?http%3A//wcm.krone.at (de)