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Erfolgreiche Umweltaktion zum Schutz der Alpen

Mahnfeuer

Eines der vielen Mahnfeuer zum Schutz der Alpen. © www.feuerindenalpen.org

Am vergangenen Wochenende brannten gegen 40 Höhenfeuer im gesamten Alpenraum für eine nachhaltige Zukunft der Alpen. In der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und in Kirgistan (Zentralasien) wurden am 11. August Feuer als Symbol für eine bessere Lebensqualität im Alpenraum entzündet.
Seit 1986 setzen Höhenfeuer jedes Jahr ein internationales und solidarisches Zeichen für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes sowie gegen die Zerstörung des Ökosystems Alpen, dabei steht jedes Jahr ein brennendes alpenrelevantes Thema im Zentrum. Dieses Jahr wurde eine umgehende Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene gefordert.
Es sind sowohl Einzelpersonen als auch Vereine und Bürgerinitiativen, die in ihrer jeweiligen Region mit einem Höhenfeuer ein eindrückliches Zeichen zum Schutz der Alpen setzen. So folgten zum Beispiel mehr als 200 Personen dem Aufruf der schweizerischen Alpen-Initiative zum "Feuer in den Alpen" auf dem Furkapass. Ausserdem nutzten um die 500 VelofahrerInnen am Samstag die Gelegenheit ohne Autoverkehr die Passstrasse auf den Furka zu befahren. In Österreich brannte eines der "grössten" Feuer am Dobratsch (Kärnten). Der Villacher Hausberg Dobratsch hat sich im Laufe der Jahre sozusagen zum "Zentrum" der österreichischen"Feuerkultur"
entwickelt.
Feuer in den Alpen versteht sich auch als ein Zeichen der Solidarität zwischen den Alpenländern und -regionen, zwischen den Menschen aus den städtischen Agglomerationen und der Alpenbevölkerung sowie für die Bereitschaft, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Koordiniert wird die Aktion, die jeweils am zweiten August-Wochenende stattfindet, durch die CIPRA Schweiz.
Quellen: www.alpeninitiative.ch (de/it/en); http://kaernten.orf.at/magazin/panorama/lifestyle (de)
Infos: www.feuerindenalpen.com (de/fr/it/en); www.cipra.org/ch (de)