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Globaler Wissenstransfer: Workshop in der Ukraine und internationales Weiterbildungsprogramm

Workshop Ukraine

TeilnehmerInnen aus sechs Regionen der Ukraine haben Konfliktursachen analysiert und mögliche Lösungen mit Hilfe von Erfahrungen aus den Alpen erarbeitet. © Michael Jungmeier

Ein Ziel von "Zukunft in den Alpen" ist es, die Erkenntnisse aus dem Projekt auch ausseralpinen Bergregionen zur Verfügung zu stellen. Hierzu hat die CIPRA gemeinsam mit der internationalen Organisation "Green Dossier" vom 31.5. bis 2.6. in der Ukraine einen Workshop über die Lösung von Konflikten in Schutzgebieten durchgeführt.
Während des Workshops haben die Teilnehmenden (VertreterInnen aus Schutzgebieten, von NGOs, staatlichen Umweltinstitutionen und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen) aus sechs Regionen der Ukraine ihre Erfahrungen im Bereich Konfliktlösung ausgetauscht, Konfliktursachen analysiert und mögliche Lösungen mit Hilfe von Erfahrungen aus den Alpen erarbeitet.
Den globalen Wissenstransfer setzt "Zukunft in den Alpen" auch mit einem internationalen Weiterbildungsprogramm um, das die CIPRA gemeinsam mit der Entwicklungsorganisation InWent organisiert. Das Weiterbildungsprogramm soll einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in zentralasiatischen Bergregionen leisten. Eine Gruppe von 25 Personen aus Tadschikistan, Nepal, Pakistan und China nimmt bereits an einem viermonatigen Deutschkurs in Deutschland teil. Im September beginnt der Lehrgang "Planung und Management nachhaltiger regionaler Entwicklung in Bergregionen". Er wird 1 Jahr dauern und in deutscher Sprache abgehalten. Das Programm endet mit einer sechsmonatigen Transferphase im Herkunftsland. Inhalte aus "Zukunft in den Alpen" werden in das Kursprogramm integriert.