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Budoia: Die Biomensa weckt Interesse und Begeisterung

Die Kinder haben die Früchte in dem Schullabor vorbereitet, das dank dem Preis von Zukunft in den Alpen eingerichtet wurde.

Die Kinder haben die Früchte in dem Schullabor vorbereitet, das dank dem Preis von Zukunft in den Alpen eingerichtet wurde. © Mensa bio Budoia

Budoia setzt unter Schwierigkeiten aber mit der Begeisterung von Eltern, LehrerInnen und Kindern das Projekt der Schulmensa fort. Dank dem Geldpreis aus dem Wettbewerb von "Zukunft in den Alpen" kann das Projekt bei den Familien weiterhin beworben werden und die Ernährungserziehung der Schulkinder kann fortgesetzt werden.
Die Kinder, die in der Mensa essen, besuchen den Kindergarten und die Grundschule und konsumieren insgesamt 180 Mahlzeiten pro Tag. Zudem nutzen ungefähr 10 LehrerInnen und einige Gemeindenagstellte die Dienstleistungen der Mensa. Insgesamt werden 22.000 Mahlzeiten pro Schuljahr zubereitet. Das Echo des gewonnenen Preises und der Start der "Einkaufsgemeinschaft" für Familien hat neue Aufmerksamkeit auf das Projekt gelenkt. "Report", eine der besten Informationssendungen des nationalen Senders RAI 3, hat in der Rubrik für die "good news" über Budoia, die Mensa und die Einkaufsgemeinschaft berichtet.
Insbesondere die vor kurzem gestartete Einkaufsgemeinschaft für Familien, GasPedemontana, hat neuen Schwung ins Projekt gebracht. Sie erhält Obst und Gemüse direkt von lokalen ProduzentInnen sowie Olivenöl, Parmesankäse, Nudeln, Mehl und Zitrusfrüchte direkt von anderen italienischen ProduzentInnen. Die Küche wird durch eine Kooperative des Dorfes geführt, in der ein Koch, zwei MitarbeiterInnen und eine Person für die Essensausgabe angestellt sind. Dies bedeutet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft.
Das Management der Schulmensa in Budoia ist zweifelsohne ungewöhnlich (u.a. deswegen wurde sie mit dem Preis ausgezeichnet). Dies brachte allerdings auch einige Unsicherheiten bezüglich der bürokratisch korrekten Einordnung mit sich. In den Vereinbarungen zwischen dem Verein und der Gemeinde wurden bereits einige Details geändert und in den nächsten Monaten werden neue Managementmöglichkeiten für die kommenden drei Jahre bewertet. Die tägliche Führung soll dadurch vereinfacht werden, ohne jedoch die Werte aufzugeben, aufgrund derer sich die Initiative entwickelt hat. Diese Schwierigkeiten werden dank dem gerade angefangenen Projekt DYNALP² gelöst.