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Europa: Verunsicherung für Biolandwirtschaft

Apfelmarkt

Bio-Produzentinnen und Konsumenten waren mit der Ökoverordnung von 1991 zufrieden. © CIPRA International

Die europäischen LandwirtschaftsministerInnen haben Ende 2006 eine neue EU-Ökoverordnung gutgeheissen. Landwirte, Verbände und Herstellerinnen aus dem Bio-Bereich wurden im Vorfeld der Verordnung von Brüssel nicht angehört.
Viele sind der Meinung, dass der neue Entwurf trotz einigen Verbesserungen die Grundlagen der Biolandwirtschaft zerstören würde. Namentlich bemängeln sie die Abschaffung der nationalen Pflichtenhefte, welche strenger sind und die regionalen Besonderheiten berücksichtigen. Zudem befürchten sie, dass das neue Reglement durch den Abbau von Gebühren und Verpflichtungen BetreiberInnen anziehen wird, die mehr vom Zukunftssektor Biolandwirtschaft profitieren möchten, als dass sie sich um deren Grundsätze sorgen.
Auch für die Alpen ist die geplante Verordnung beunruhigend. Eine seriöse Biolandwirtschaft ist fundamental für das Erreichen der Ziele des Landwirtschaftsprotokolls der Alpenkonvention. Um die Meinung der europäischen BürgerInnen einzubringen, haben mehrere Organisationen eine Petition an die Europaabgeordneten lanciert: www.natpro.be/Petition/php/index.php (fr)
Quelle: www.br-online.de/umwelt-gesundheit/unserland (de)
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