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Österreichs intakte Fliessgewässer ungenügend geschützt

Trockenes Bachbett

Magere Restwassermengen sind ein Problem. W. Gerber, WSL

Österreich besitzt gemäss einer Erhebung des Umweltministeriums gerade noch magere 18 Prozent an intakten Flussstrecken. Davon ist derzeit nur ein Drittel ausreichend vor weiterer Verbauung und Zerstörung geschützt.
Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in seiner Analyse zum Zustand der österreichischen Fliessgewässer. Im Vergleich der Bundesländer zeigt sich, dass Länder mit grossem alpinem Anteil mehr intakte Strecken aufweisen als die nördlichen und östlichen Bundesländer. In Kärnten, Tirol und der Steiermark sind immerhin noch zwischen 30 und 40% der Fliessgewässer in gutem Zustand erhalten.
Im Ländervergleich der unter Schutz gestellten intakten Fliessstrecken sticht Niederösterreich hervor, das bereits mehr als 70% der intakten Fliessgewässer unter Schutz gestellt hat, gefolgt von der Steiermark mit 50%. Schlusslichter sind Salzburg und Vorarlberg mit weniger als 10%.
Auch der WWF Schweiz befasst sich in einem Projekt mit dem Zustand der Fliessgewässer. Gemäss den ersten Resultaten des Projekts "Riverwatch" kommen in der Schweiz auf jeden aufgewerteten Flusskilometer zwei Kilometer Verschlechterung. Quellen und Infos: www.wwf.at/Channels/wasser/experte (de), www.wwf.ch/de/derwwf/themen/wasser (de/fr/it)
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