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Uferbereiche der französischen Bergseen von Überbauung bedroht

Der Schutz der Uferbereiche von französischen Bergseen über 1.000 Hektar ist geschwächt. Eine Änderung des Gesetzten zur Entwicklung des ländlichen Raumes vom 23. Februar 2005 unterbindet die Schutzwirkung des Küsten und Ufer-Gesetzes bei solchen Seen.
Es verbleibt nur noch das durch verschiedene Änderungsanträge stark verwässerte Gesetz für das Berggebiet, um die Nutzung dieser Uferzonen zu reglementieren. Bürgermeister erhalten somit immer grössere Handlungsspielräume in den Uferbereichen der grossen Bergseen, die Prüfung von Umweltauswirkungen eines Vorhabens ist nicht mehr zwingend. Eine Untersuchung zeigt, dass beispielsweise beim See von Annecy 6.000 Hektar Uferzone neu überbaut werden könnten.
Die entscheidende Ausführungsverordnung ist jedoch noch nicht definitiv verabschiedet. Verschiedene Umweltorganisationen, besonders in der Haute-Savoie, bekämpfen die Gesetzesänderung und fordern die Organisation von öffentlichen Debatten und Abstimmungen, damit die BürgerInnen ihre Meinung zur drohenden Reform abgeben können. Quelle: www.amisdelaterre.org/article.php3?id (fr)