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Rätoromanen, Walser, Alemannen und die Biodiversität im Alpenraum

Wie prägt die Kulturtradition die Artenvielfalt von Wiesen und Weiden der Alpen? Diese Frage verfolgten ForscherInnen der Universitäten Zürich und Basel im Rahmen eines abgeschlossenen Projekts des Schweizerischen Nationalen Forschungsprogramms NFP 48.
Die unterschiedlichen traditionellen Siedlungs- und Landnutzungsformen der Rätoromanen, Alemannen und Walser sind in der Landschaft auch heute noch nachweisbar. Die Studie zeigt auf, wie sich diese Kulturtraditionen, die Höhenlage und Nutzungsänderungen der Neuzeit auf die Biodiversität auswirkt.
Die Talstufe der romanischen Gemeinden weist tendenziell die meisten Nutzungstypen auf, was mit der grössten Biodiversität einhergeht. Zudem finden sich hier mehr Brachflächen als bei anderen Kulturen. Zwar sind die einzelnen Brachen häufig artenärmer als die genutzten Parzellen, insgesamt tragen sie aber zu einer höheren Nutzungsvielfalt bei.
Quelle und Infos: www.nfp48.ch/projekte/projects_detail (de/en), www.biodiversity.ch/downloads/Hotspot (de)