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Schwierige Sanierung der Schutzwälder in Bayern

Der Bund Naturschutz fordert die Bayerische Landesregierung auf, ein Sonderprogramm mit mindestens 20 Jahren Laufzeit für die Sanierung der Schutzwälder in den bayerischen Alpen aufzulegen.
Die für das Jahr 2005 vorgesehenen 1,8 Mio. Euro seien nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein angesichts des Umfanges der notwendigen Massnahmen. 250.000 Hektar Bergwald gibt es in Bayern, 60 Prozent davon sind Schutzwald. Gerade die Bergwälder sind nach dem aktuellen Waldzustandbericht des Forstministeriums nach wie vor die am stärksten belasteten Wälder Bayerns - rund acht Prozent der Schutzwälder gelten als so stark geschädigt, dass sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Deren Sanierung ist aufwändig und teuer: Lawinen und Verbiss durch Rotwild und Gämsen erzwingen oft technische Massnahmen wie Verbauungen und Wildzäune. Die Kosten solcher Massnahmen belaufen sich auf 250.000 bis 500.000 Euro pro Hektar.
Quelle und Infos: Süddeutsche Zeitung 12.08.2005, www.forst.bayern.de/waldland_bayern/bergwald (de)