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Neue Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung

Der Roseg-Bach durchfliesst das Gletschervorfeld. Im Hintergrund: Roseg-Gletscher.

Gletschervorfeld mit dem Roseg-Bach/CH. © BUWAL

Anlässlich des Internationalen Tags der Feuchtgebiete vom 2. Februar 2005 wurden in den österreichischen und den Schweizer Alpen fünf neue Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, so genannte "Ramsar-Gebiete", nominiert bzw. ausgeschieden. In der Schweiz gehören neu das Vorfeld des Rhonegletschers (Wallis), das gemeinsame Vorfeld des Tschierva- und Roseggletschers (Graubünden) sowie das Moorgebiet Laubersmad-Salwidili (Luzern) zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung.
In Österreich sollen die "Moor- und Seenlandschaft Keutschach - Schiefling" im Keutschacher Seental und die Moorlandschaft der "Bayerischen Wildalm" in Tirol in Kürze ebenfalls in die Ramsar-Liste aufgenommen werden.
Weltweit zählen die ökologisch wertvollen Feuchtgebiete zu den am meisten gefährdeten Lebensräumen. Die Ramsar-Konvention, welche den internationalen Schutz der Feuchtgebiete regelt, hat derzeit 144 Vertragsstaaten, deren über 1400 "Ramsar-Gebiete" eine Gesamtfläche von mehr als 123 Millionen Hektar umfassen.
Quellen und Infos: www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/medien/presse (de), http://presse.lebensministerium.at/article (de)
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