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Skitourismus: italienische Tourismusanbieter befürchten Rückgang

Die Tourismusanbieter in Italien befürchten, dass die Anzahl der Skifahrer in Italien abnimmt. Seit 1997 sei die Zahl der aktiven Skifahrer in Italien um 35% gesunken. Nur in den vergangenen beiden Wintern sei eine leichte Erholung zu verzeichnen gewesen. Zu Beginn der diesjährigen Wintersaison berichtete die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 ore über eine dementsprechende Umfrage des Instituts Trademark Italia.
Die Vorhersagen für die aktuelle Saison seien nach Angaben des internationalen Forschungsinstituts für Tourismuswirtschaft CISET sowohl für italienische wie auch für Wintertouristen aus anderen Ländern negativ. Als Gründe für die Krise werden Teuerungen bei Skipässen und Unterkünften (für letztere prognostiziert Trademark einen Preisanstieg um 4,8%), die Konkurrenz durch ausländische Skigebiete insbesondere aus osteuropäischen Ländern wie Bulgarien und Rumänien (für diese wird ein Anstieg der Besucherzahlen von 22 bzw. 40% angenommen) sowie die schlechte Konjunktur angenommen. Gemäss Informationen des Verbands der Seilbahnbetreiber ANEF generiert der Wintertourismus in Italien einen Umsatz von ca. 10 Milliarden Euro.
Quellen und Infos: Il Sole 24 ore 21.11.2004, http://venus.unive.it/ciset (it/en), www.anef.it (it)