Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen"01.10.2008
Das von der CIPRA mitinitiierte Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" ist ein Zusammenschluss von circa 270 Gemeinden im gesamten Alpenraum von Frankreich bis Slowenien. Die Mitgliedsgemeinden haben sich zusammengefunden, um die Ziele der Alpenkonvention für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum umzusetzen. Dafür arbeiten sie in engem Kontakt mit der Bevölkerung an der Verbesserung der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in ihrer Gemeinde. Darüber hinaus tauschen sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den anderen Mitgliedern des Netzwerks aus. Dies geschieht an regelmässigen Treffen, Konferenzen, Tagungen und Exkursionen. "Allianz in den Alpen“ ist ein lebendiger Beweis dafür, dass nachhaltige Entwicklung und die Umsetzung der Alpenkonvention auch in Gemeinden stattfinden können. Der Austausch von Fachwissen und guten Beispielen zwischen den Gemeinden und Talschaften aus dem ganzen Alpenbogen ist beeindruckend. Deshalb erstaunt es nicht, dass immer mehr Gemeinden Mitglied werden wollen. Die Anzahl der beteiligten Gemeinden hat sich seit der Gründung im Jahr 1997 verfünffacht. Die CIPRA koordiniert die Aktivitäten des Gemeindenetzwerks, berät und übernimmt administrative Arbeiten. Sie organisiert Veranstaltungen und unterstützt den Vorsitz des Gemeindenetzwerks. Eine wesentliche Aktivität des Gemeindenetzwerks sind die Projekte DYNALP I und DYNALP² . Bis Mitte 2006 hat die "Allianz in den Alpen" das Interreg IIIB-Projekt DYNALP I durchgeführt, das sich mit ländlichem Tourismus und Landschaftsentwicklung beschäftigte. Die CIPRA hat darauf aufbauend zusammen mit dem Gemeindenetzwerk ein Folgeprojekt DYNALP² entwickelt, das im Mai 2006 gestartet ist. |
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