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Medienmitteilung

Auf der Suche nach Antworten auf die Ressourcenknappheit

© Heinz Heiss/Zeitenspiegel

Ressourcen sind endlich, auch in den Alpen. Wie sehen Lösungen für ein gutes Leben aus, die nicht auf immer mehr Verbrauch angewiesen sind? Antworten dazu im November 2014 an der CIPRA-Jahresfachtagung in Annecy/F.

Neue Technologien kündigen Lösungen für Umwelt- und Klimaprobleme an, ohne das Wachstumsparadigma zu hinterfragen. Die Realität zeigt jedoch, dass immer mehr natürliche Ressourcen verbraucht werden, und dass auch der CO2-Ausstoss weiterhin zunimmt. Gerade in den Alpen bedroht etwa die Tourismusindustrie Wasser- und Landschaftsräume und trägt zum Verkehrsproblem bei.

Mit der diesjährigen Jahresfachtagung von 13. bis 15. November 2014 in einer der schönsten Städte Frankreichs, Annecy, bietet die CIPRA eine Plattform, gemeinsam Denkanstösse für neue Gestaltungsmöglichkeit zu entwickeln. In der Überzeugung, dass gutes Leben in den Alpen nicht auf immer mehr Konsum und Verbrauch basiert, hinterfragt sie kritisch Lebensstile, sucht nach dem richtigen Mass und fordert aktive Beteiligung.

Wirtschaften zum Wohle aller

Wie sieht beispielsweise ressourcenschonendes Wirtschaften aus, das gemeinsame Nutzung und nicht Eigentumsfragen in den Vordergrund stellt? Zukunftsforscher Hugues de Jouvenel postuliert, dass Zukunft gestaltbar ist, trotz oder gerade wegen der Umwelt- und Wirtschaftskrisen, macht langfristige Trends aus und erklärt, wie neue Lebensstile, Ressourcenteilung und neuen Formen der Ökonomie zum guten Leben in den Alpen beitragen können. Wie Gemeinwohlökonomie – eine Ökonomie, die Bedürfnisse von Mensch und Natur in den Vordergrund stellt – in einem grossen Hotelbetrieb umgesetzt werden kann, legt Michil Costa dar, Hotelier aus Südtirol/I. Ueli Strauss, Direktor des Amts für Raumplanung aus dem Kanton St. Gallen/CH widmet sich der nachhaltigen Raumplanung, und geht der Frage nach, welche Antworten diese bieten kann.

Suffizienz und Alpenpolitik

In offenen Diskussionsrunden werden am Freitag Visionen für «suffiziente Alpen» diskutiert und entwickelt. Im Raum steht auch die Frage, wie diese Visionen ihren Platz in der Alpenpolitik finden. Wie die makroregionale Strategie nachhaltiger und suffizienter gestaltet werden kann, wird in der anschliessenden Podiumsdiskussion debattiert. Eine Gelegenheit, um die territorialen Herausforderungen und Chancen von Annecy und Umgebung kennenzulernen, bietet eine Schiffsexkursion auf dem See von Annecy.

Rückfragen bitte richten an:

Antonija Wieser, Projektmitarbeiterin CIPRA International, +423 237 53 12,

Claire Simon, Geschäftsführerin CIPRA International +43 699 150 663 30

Geschäftsstelle CIPRA International, +423 237 53 53,

CIPRA Frankreich, +33 4 76 42 87 06,

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