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Klima & Energie

© Michel Revaz

Für das Klima von morgen

Sonne Wind Strom by RainerSturm pixelio

Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – insbesondere für die Alpen. In diesem Lebensraum ist die Temperatur in den letzten 150 Jahren fast doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Ein zentrales Handlungsfeld für die Reduktion von Klimagasen ist der Energiesektor.

Die CIPRA setzt sich dafür ein, dass alle Alpenstaaten erforderliche Massnahmen ergreifen, um den Klimawandel zu bremsen, aber auch um die Folgen der Erwärmung durch Anpassung abzuschwächen. Ein ganzheitliches, nachhaltiges Vorgehen ist dabei entscheidend. Alle Massnahmen müssen auf ihre Naturverträglichkeit geprüft werden – gerade im Energiebereich.

  • Klimaneutrale Alpen

Nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als grosse Wälder oder intakte Moore in den Alpen binden können, ist eine Vision der CIPRA. Erreicht werden kann dies durch Massnahmen wie weniger PKW-Individualverkehr oder Energieeffizienz in unterschiedlichen Sektoren, wie das Projekt Alpstar zeigt.

  • Anpassung an den Klimawandel

Ziel jeder Anpassungsstrategie ist es, die Folgen wie Starkniederschläge oder Dürreperioden für Mensch, Umwelt und Wirtschaft abzuschwächen. Das Projekt C3-Alps unterstützt EntscheidungsträgerInnen bei diesem Prozess und schliesst die Lücke zwischen vorhandenem theoretischem Wissen und der Anwendung in der Praxis.

Die Klimaveränderung bringt aber auch Chancen, wenn richtig mit ihnen umgegangen wird. Mit Hilfe der Klima-Toolbox, einem Werkzeugkoffer zur Anpassung an den Klimawandel, werden in der Region Surselva/CH die Chancen und Risiken gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet.

  • Klimawandel und Energie

Das ideale Haus ist im Winter warm, im Sommer kühl und produziert mehr Energie als es verbraucht. Um dieser Vision näherzukommen ermutigt der Wettbewerb „Constructive Alps“ ArchitektInnen und Baubeauftrage zu nachhaltigen Bauen und Sanieren.

Technische Lösungen zur Energieeffizienz sind meistens vorhanden. Woran es oft fehlt, sind umsetzbare Strategien und Anwendungswissen. Im Projekt „MountEE- nachhaltiges öffentliches Bauen und Sanieren“ wurden gemeinsam mit Bergregionen in Schweden, den Pyrenäen und den Alpen ganzheitliche Strategien entwickelt und umgesetzt.

Klimamassnahmen sind auch immer mit der Energiewende verbunden. Wie z.B. Nutzungskonflikte zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und der Energiegewinnung durch Wasserkraft alpenweit gelöst werden können, diskutiert der von der CIPRA initiierte Alpendialog.

Bei der Verwendung regionaler Baustoffe wie Stein oder Holz, wird die Umwelt geschont, Geld gespart und regionale Wirtschaftskreisläufe aktiviert. Die Informationskampagne „climalp“ zeigt durch Studienreisen und Hintergrundberichte wie dies gelingen kann.

  • CIPRA-compacts

In 10 Themenheften setzt sich die CIPRA kritisch mit Klimamassnahmen in den Alpen auseinander. Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung wurden gesammelt und ihre Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Good-Practice Beispiele bieten Orientierung und laden zur Nachahmung ein.  

Veranstaltung

29.10.2015 - 30.10.2015

Klimaschutz jetzt! Alpengemeinden setzen um

Klimawandel: Warum die Alpen besonders betroffen sind

In den Alpen sind die Temperaturen in den vergangenen 120 Jahren um knapp zwei Grad Celsius gestiegen – beinahe doppelt so viel wie im globalen Durchschnitt. Und sie sollen noch mehr steigen. Forscher sagen einen Anstieg von weiteren zwei Grad Celsius für die nächsten 40 Jahre voraus. Das mag auf den ersten Blick wenig dramatisch erscheinen. Doch bereits wenige Grade verändern das Klima und damit die Welt entscheidend. Mehr

Alpenrheintal gewinnt Mobilitätspreis

© VCÖ / www.weissphotography.at

Vorarlberg, Liechtenstein und der Kanton St. Gallen zeigten mit dem Projekt Alpstar, was es braucht, um Pendlerinnen und Pendler zum Umsteigen auf Bahn, Bus oder Rad zu bewegen. Die Bemühungen wurden im September 2014 mit dem österreichischen VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet. > Weiterlesen