Die Stimme der Jugend stärken07.08.2012
Die CIPRA, die seit Jahren auf die interkulturelle Zusammenarbeit setzt, hat erkannt, wie wichtig es ist, Jugendliche in die Gestaltung des Lebensraums Alpen mit einzubeziehen. Somit wurde ein neuer Prozess in Gang gesetzt: Seit 2009 lotet die CIPRA mögliche Wege zum Aufbau des Austausches und der Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus. Die CIPRA will sowohl die Anliegen der Jugendlichen in ihrer Arbeit besser einbeziehen als auch weitere Akteure im Alpenraum dazu ermutigen und befähigen. Sie sieht sich als Begleiterin und Ermöglicherin einer intensiveren Jugendbeteiligung im Alpenraum. Dazu gehört auch der Bereich der Umweltbildung, der ein wichtiger Baustein ist, um junge Menschen für ihren Lebensraum zu sensibilisieren. Impulse für die ZukunftEin erstes Ergebnis ist die Kooperation mit dem Jugendparlament der Alpenkonvention (YPAC). 2012 erfolgte der Startschuss für die Zusammenarbeit mit der Organisation des YPAC in Liechtenstein. Im Rahmen dieser Partnerschaft können Jugendliche von den Erfahrungen und den Kontakten der CIPRA profitieren. Im Gegenzug eröffnet das YPAC der CIPRA einen Zugang zur Denk- und Ideenwelt der Jugendlichen und liefert somit neue Impulse für zukünftige Projekte. Breit abgestütztes EngagementMit der SzeneAlpen Nr. 97 (erscheint im Herbst 2012) widmet die CIPRA eine Ausgabe ihres Themenhefts der Jugendbeteiligung in den Alpen. Darüber hinaus ist im November 2012 ein interner CIPRA-Workshop mit den nationalen Vertretungen zum Aufbau einer Jugendstrategie und zu Jugendaktivitäten geplant. Ausserdem laufen gemeinsam mit den jeweiligen Schulen die Vorbereitungen der YPACs 2013 und 2014. Aktuelles Programm der CIPRA für Jugendliche an der Alpenwoche 2012 in Poschiavo hier |
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Nachhaltigkeit meint, dass die folgenden Generationen dieselben Entwicklungsmöglichkeiten haben wie die vorangehenden. Allzu oft aber werden bei der Auseinandersetzung mit der nachhaltigen Entwicklung die Jugendlichen – als betroffene Generation – aussen vor gelassen. Sie werden nicht einbezogen, weder von Regierungen, noch von Gebietskörperschaften, NGOs, Vereinen oder Schutzgebieten.