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Über das Projekt

12.10.2009

climalp – Energieeffiziente Häuser aus regionalem Holz für Wohnkomfort, Klima und Regionalwirtschaft

„Das ideale Haus ist im Winter warm und im Sommer kühl“, soll Sokrates gesagt haben. Dass dies in unseren Tagen auch ohne konventionelles Heizsystem möglich ist, zeigt das Projekt "climalp". climalp ist eine Informationskampagne der CIPRA zur Förderung energieeffizienten Bauens und Sanierens mit regionalem Holz im Alpenraum.

Im Projekt werden auch die Vorteile und die Auswirkungen auf die Holz-Wertschöpfungskette aufgezeigt, die in der Verwendung von regionalem Holz als Brenn- und Baustoff liegen. Im Rahmen von climalp hat die CIPRA 2004 das Thema "Energieeffiziente Häuser aus regionalem Holz im Alpenraum" aufgearbeitet. Die Resultate sind viersprachig in einem rund 100seitigen Bericht zusammengefasst und online abrufbar.


Klimaschutz © Gerold LeuprechtKlimaschutz und nachhaltige Regionalentwicklung

Im Jahr 2005 startete die CIPRA dazu eine alpenweite Informationskampagne. Diese soll bewusst machen, dass Niedrigenergiehäuser aus regionalem Holz das Klima schützen und die Regionalwirtschaft ankurbeln. Die CIPRA leistet mit dieser Kampagne einen Beitrag zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum und zur Umsetzung der Alpenkonvention und deren Protokolle "Bergwald" und "Energie".

AktionenAktionen im gesamten Alpenraum
Für eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit ist die Informations- und Projektarbeit in den einzelnen Alpenländern essentiell – Dies übernehmen die nationalen Vertretungen der CIPRA. Für die Vermittlung und den Austausch von Wissen organisieren sie Veranstaltungen und Exkursionen, an denen Architekten, Planerinnen, Holzbaufachleute und Gemeindevertreterinnen zusammentreffen und zur Zusammenarbeit animiert werden. Auf diesem Wege entstehen neue nationale Netzwerke mit Kontakten zu internationalen Wissensträgern und Wissensträgerinnen. Auch ein grosser Wettbewerb zu energieeffizienten Bauten wurde bereits ausgerichtet oder die konkrete Zusammenarbeit mit Regionen gesucht.

SchutzhüttenSchutzhütten als „Leuchttürme“
Neu fokussiert climalp auch gezielt auf hochalpine Bauten, insbesondere auf Schutzhütten. In Zusammenarbeit mit den Alpenvereinen soll analysiert werden, welches die Besonderheiten bei Neu- oder Umbau von Schutzhütten sind, wenn man das Augenmerk auf einen niedrigen Heizenergieverbrauch in der Betriebsphase legt. Zudem sollen bereits realisierte Beispiele energieeffizienter Schutzhütten gesucht, evaluiert sowie dokumentiert und deren Besucherinnen und Besucher zur Nachahmung anregen werden.

Das Projekt wurde in den letzten Jahren durch das Fürstentum Liechtenstein, die International Lottery in Liechtenstein Foundation (Eschen), die Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger (Vaduz), die Karl Mayer Stiftung (Vaduz), die Stiftung Sonnewiese (Vaduz) und die Gerda Techow Stiftung (Vaduz) gefördert. In vielen Alpenländern wurden nationale Aktivitäten von den dortigen Regierungen und/oder privaten Quellen unterstützt.

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