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Österreich

08.10.2008

In Österreich gibt es keine bundesweiten Förderungsprogramme. Die Zuständigkeiten für die Wohnbauförderungen liegen bei den einzelnen Bundesländern, in denen daher zum Teil sehr unterschiedliche Förderungsmodelle angewendet werden. In allen Bundesländern werden aber eine energieeffiziente Bauweise gefördert und generell folgenden Massnahmen finanziell unterstützt:

  • Massnahmen zur Erhöhnung des Wärmeschützes an der Gebäudehülle
  • Massnahmen im Bereich Heizungs- und Warmwassersystem: Fernwärmeanschluss, Zentralheizung, Solaranlage, Wärmepumpe, Biomasseheizung, etc.
  • Einsatz klimarelevanter Baumaterialien: höhere Förderung für Holz

Mit der Fördermitteldatenbank (www.foerderdata.at/) können Fördermittelauskünfte für bestehende und geplante Gebäude aufgerufen werden. Ausführliche Informationen zu den Wohnbauförderungsprogramme der einzelnen Bundesländer finden Sie unter www.sbausparkasse.at und www.eva.ac.at/esf/inhalt.htm#h3.

Auch im Bereich erneuerbarer Energien gibt es verschiedene Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Der bundesweite Klima- und Energiefonds (KLI.EN) (Link www.klimafonds.gv.at/home/foerderungen/photovoltaik.html) beispielsweise, der 2007 von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, leistet mit der Förderung von Holzheizungen und Photovoltaikanlangen einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger.

Das Ökostromgesetzes 2006 schreibt weiter eine Abnahmepflicht für Photovoltaik-Energie zu festgelegten Einspeisetarifen über eine bestimmte Laufzeit vor. Momentan (2008) wird die eingespiesene Sonnenenergie mit bis zu 46 Cent/kWh gefördert. Das jährlich zu vergebende Fördervolumen ist jedoch limitiert. Einen Überblick über Fördermittel für Ökostrom bietet die Abwicklungsstelle für Ökostrom (www.oem-ag.at/).

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