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Frankreich

09.10.2008

In Frankreich bestehen verschiedene Förderprogramm für die energieeffiziente Bau- und Sanierungsweise. Von staatlicher Seite werden Zuschüsse, zinsgünstige Kredite und steuerliche Vorteile bei Sanierungsmassnahmen, Neubauten oder der Nutzung von regenerativen Energiequellen gewährt. Teilweise wird dabei unterschieden, ob es sich um selbst genutztes oder vermietetes Wohnungseigentum handelt. Zinsgünstige Kredite werden z.B. von den staatlichen Energieversorgern (z.B. EDF Electricité de France) oder der ANAH Agence Nationale pour l’Amélioration de l’Habitat (www.anah.fr) unter besonderen Bedingungen gewährt. Seit der Einführung des Livret de développement durable (Heft zur nachhaltigen Entwicklung) im Januar 2007, sind die Banken aufgefordert, zinsgünstige Kredite für Sanierungsarbeiten, die eine energetische Verbesserung des Gebäudes bezwecken, zu gewährleisten. Das Internet-Tool Eco Prêts (www.ademe.fr/ecoprets ) hilft bei der Suche geeigneter Kredite. Zusätzlich zu den staatlichen Förderungen gewähren auch die Departements, Regionalverwaltungen und Gemeinden finanzielle Hilfen. Eine Informationsdatenbank von Habitat & Développement bietet eine Orientierungshilfe über die einzelnen Fördermöglichkeiten.

Die Einspeisung von Strom aus Photovoltaikanlagen wurde gesetzlich mit Festpreisen festgelegt. Weitere allgemeine Informationen über Fördermittel in Frankreich finden Sie hier.

Information über zinsgünstige Kredite finden sich bei der Agence de l’Environnement et Maîtrise de l’Energie, Hinweise über Steuerkredite hier.

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