Auf dem Holzweg...15.12.2010
Wird einheimisches Holz vor Ort verarbeitet, sichert und schafft dies Arbeitsplätze und die Wertschöpfung verbleibt in der Region. Als Nebeneffekt wird die Verkehrsbelastung im Alpenraum reduziert, weil der Export von unverarbeitetem Holz zu weit entfernten Sägereien und der Import von Bauholz überflüssig wird. Eine gesteigerte Holznutzung ist auch mit den Grundsätzen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung vereinbar. Aus ökonomischen Gründen werden viele Wälder nicht mehr genutzt. Der Holzvorrat im Alpenraum ist daher riesig und nimmt jährlich zu. Für die Erhaltung der biologischen Vielfalt sind alte Bäume und ungenutzte Waldreservate sinnvoll und notwendig, aber auf vielen Flächen ist eine rücksichtsvolle Holznutzung der Natur nicht abträglich. Insbesondere für den im Alpenraum so wichtigen Schutzwald ist eine verstärkte Nutzung sogar förderlich, da nur ein junger, gesunder und stabiler Wald einen ausreichenden Schutz vor Naturgefahren bieten kann.
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climalp Hintergrundbericht
Energieeffiziente Häuser aus regionalem Holz im Alpenraum"Das ideale Haus ist im Winter warm und im Sommer kühl", soll Sokrates gesagt haben. Dass dies in unseren Tagen auch ohne konventionelles Heizsystem möglich ist, dokumentiert diese Publikation von CIPRA International. Sie zeigt auch die Vorteile auf, die in der Verwendung von regionalem Holz als Brenn- und Baustoff liegen. Mehr |