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Via Alpina

Die Via Alpina ist ein grenzüberschreitender Wanderweg von Triest/I nach Monaco. Die insgesamt fünf Weitwanderwege sind Begegnungsorte, Erfahrungswege der alpinen Lebens- und Naturräume und physische Verbindung zwischen allen acht Alpenländern.

Die Via Alpina wurde im Jahr 2000 von einem Zusammenschluss alpiner Vereine und Gebietskörperschaften unter der Leitung des französischen Vereins Grande Traversée des Alpes ins Leben gerufen. Seit 2014 hat CIPRA International die Koordination übernommen, um das Angebot weiter zu pflegen und zusätzlich mit den Themen der nachhaltigen Entwicklung anzureichern.

 Die Via Alpina…

  • führt durch Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich, Monaco
  • hat auf allen fünf Wegen insgesamt 342 Tagesetappen
  • hat eine Gesamtweglänge von 5000 Kilometern
  • wurde durch Markierungen und Informationstafeln auf bereits bestehenden Wegen angelegt
  • führt von der Mittelmeerküste (Golf von Triest, Côte d'Azur) bis auf 3000 Höhenmetern (in den Ötztaler Alpen)
  • durchquert auf ihren Wegen rund 200 Gemeinden
  • hat als Motto „Entdecke die Alpen!“
  • lädt zum Abenteuer für einen Tag, eine Woche oder mehrere Monate ein
  • hebt die Vielfalt der Alpen hervor
  • schafft einen ökonomischen, ökologischen und sozialen Mehrwert für die bereisten Regionen.

Ein ausführlicher Online-Wanderführer in fünf Sprachen informiert über Streckenführung, Unterkunftsmöglichkeiten, Natur und Kultur und wichtigen Tipps sowie Erfahrungsberichte von bisherigen „Via Alpinisten“.

Über das touristische Produkt hinaus ist die Via Alpina auch greifbares Symbol für die gemeinsame alpine Identität und eine Plattform zur Durchführung grenzüberschreitender Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung der Alpen. Viele Pilotprojekte wie ein internationaler Qualitätsleitfaden für Weitwanderwege, eine wissenschaftliche Evaluierung der Auswirkungen oder ein Handbuch zum Wandern als Instrument für die Umweltbildung der Jugend  wurden bereits realisiert. Die Via Alpina ist offiziell als ein Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention anerkannt.

Wir sehen die Via Alpina als roten Faden zwischen Initiativen und als einen perfekten Schauplatz für die positiven und auch negativen Beispiele. Zu Fuss sind die Eindrücke zahlreicher und prägender als auf schnellen Reisen. Im Laufe des Jahres 2014 wird zusammen mit den historischen Partnern eine langfristige Entwicklungsstrategie für die Via Alpina erarbeitet.

www.via-alpina.org