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    Resolution zur Reduktion negativer verkehrsbedingter Effekte

    (28.1.2008) Anlässlich der Abschlusskonferenz „Verkehr durch die Alpen – Ansätze und Maßnahmen für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung im Alpenraum“ der beiden EU INTERREG III B Alpine Space Projekte MONITRAF (Monitoring of Road Traffic related Effects in Alpine Space and Common Measures) und ALPNAP (Monitoring and Minimisation of Traffic-Induced Noise and Air Pollution Along Major Alpine Transport Routes) in Innsbruck, haben die politischen VertreterInnen der MONITRAF-Projektregionen vergangenen Mittwoch eine Resolution zur Reduktion negativer verkehrsbedingter Effekte verabschiedet.

    Unterzeichnet wurde die gemeinsame Erklärung von politischen VertreterInnen der MONITRAF-Regionen: Regione Autonoma Valle d`Aosta – Région Autonome Vallée d`Aoste, Région Rhône-Alpes, Autonome Provinz Bozen Südtirol – Provincia Autonoma die Bolzano Alto Adige, Repubblica e Cantone Ticino, Land Tirol und Zentralschweizer Regierungskonferenz.

    Die Kernbotschaften der Resolution lauten wörtlich:
    „…Permanente Informationsplattform für Monitoring-Aktivitäten... Zu diesem Zweck streben die unterzeichnenden Regionen eine Fortsetzung der Monitoring-Aktivitäten basierend auf den MONITRAF-Ergebnissen an. Dies ermöglicht einen permanenten Austausch auf regionaler Ebene und gibt den Alpentransitregionen eine gemeinsame Stimme…“
    „…Regionale Forderungen für eine nachhaltige Politik…“
    „…Dem weiteren Austausch von Best Practice Maßnahmen auf regionaler Ebene soll eine hohe Priorität bei zukünftigen Aktivitäten zukommen…“
    „…Die MONITRAF-Regionen erarbeiten gemeinsame Empfehlungen für die Weiterentwicklung der EU-Wegekostenrichtlinie und zum Einbezug der externen Kosten…“
    „…Die MONITRAF-Regionen erwarten, in die Ausarbeitung der Studien von neuen Verkehrsmanagementsystemen weiter eingebunden zu sein und die regionalen Gesichtspunkte und Erfahrungen in die Studie einbringen zu können…“

    Die verantwortlichen Vertreter der einzelnen Projektregionen verleihen mit der Unterzeichnung des gemeinsamen Maßnahmenpaketes ihrem Protest gegen negative verkehrsbedingte Effekte des alpenquerenden Verkehrs Ausdruck.
    Gleichzeitig stellt die unterzeichnete Resolution die Grundlage für die künftige weitere gemeinsame Vorgehensweise der Regionen dar. Im Laufe der dreitägigen Konferenz (23.-25. Jänner 2008) wurden, basierend auf den Ergebnissen der beiden Projekte ALPNAP und MONITRAF, Rahmenbedingungen, Auswirkungen, Entwicklungstrends, neue Erkenntnisse sowie Handlungsansätze zur Reduktion verkehrsbedingter Auswirkungen im alpenquerenden Güterverkehr präsentiert. Diskutiert wurden außerdem aktuelle Methoden zur Erfassung von Umweltbelastungen sowie die Nutzung dieser Methoden zwecks Verkehrslenkung und Reduktion von Belastungen.

    Mehrmals hingewiesen wurde in diesem Zusammenhang auch auf die Alpenkonvention und deren, im Verkehrsprotokoll enthaltenen, Ziele und Strategien für diesen Bereich. Auch der Alpenzustandsbericht, herausgegeben vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention, zum Thema Verkehr und Mobilität in den Alpen
    wurde am ersten Veranstaltungstag vorgestellt.

    Anforderung der vollständigen Resolution über das Alpenkonventionsbüro von CIPRA Österreich, weitere Projektinformationen zu MONITRAF und ALPNAP unter www.monitraf.org bzw. www.alpnap.org.

    Rückfragehinweis:
    Alpenkonventionsbüro der CIPRA Österreich
    c/o Oesterreichischer Alpenverein
    Mag.a Nadine Pfahringer
    Wilhelm-Greil-Straße 15
    A-6010 Innsbruck
    T: +43 512 59 547-43
    F: +43 512 59 547-40
    Kontakt