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Grünes Band Alpenrheintal

(c) Frank Schultze/Zeitenspiegel

Wenn die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht funktioniert, können auch sehr teure Naturschutzmassnahmen sinnlos verpuffen. Das Projekt „Grünes Band Alpenrheintal“ trägt dazu bei, dass sich dies ändert. Die Kantone St. Gallen und Graubünden, das Bundesland Vorarlberg und das Land Liechtenstein haben sich im Projekt darüber ausgetauscht, wie sie ihre Massnahmen miteinander abstimmen und diese auch über die Grenzen hinweg richtig umsetzen können. So konnte ein wichtiger Schritt gemacht werden, um den ökologischen Verbund im Rheintal langfristig zu stärken und die Vision eines „Grünen Bands Alpenrheintal“ Realität werden zu lassen.

Die CIPRA hat die erste Phase des Projekts „Grünes Band Alpenrheintal“ dank der grosszügigen Förderung durch die Paul Schiller Stiftung in 2014 durchgeführt. Die Aktivitäten wurden in das alpenweite Projekt greenAlps integriert, für das die CIPRA vom Land Liechtenstein finanziell unterstützt wurde.

Die CIPRA setzt ihre Aktivitäten zum Grünen Band Alpenrheintal in Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Dreiländereck fort. Im Schwerpunkt stehen die Entwicklung langfristiger grenzüberschreitendender Aktivitäten zur Freiraumplanung sowie Pilotaktivitäten zur Förderung der ökologischen Vernetzung.

So setzt die CIPRA in 2015/2016 mit finanzieller Unterstützung durch die Zukunftsstiftung der Liechtensteinischen Landesbank die Wiederanbindung des Tentschagrabens in Liechtenstein an den Binnenkanal um. Das Pilotprojekt erfolgt in Kooperation mit der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz und dem Fischereiverein Liechtenstein.

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Publikation zum Download

Weitere Informationen

Bericht "greenAlps verbindet Mensch und Natur", sowie Interview mit Helmut Kindle, Amt für Umwelt Liechtenstein, Zeitschrift der Monat, Oktober 2014, Seiten 12 bis 14

Den "Grünen Lungen" geht die Luft aus. CIPRA-Jahresbericht 2014, S. 4-11

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