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AlpES

Ökosysteme und ihre Leistungen machen nicht an Staatsgrenzen halt. Eine transnationale Vorgehensweise ist nötig, um ihren Schutz unter sich verändernden Rahmenbedingungen, eine nachhaltige Nutzung, ihr Management und die Vorbeugung von Risiken wirksam zu gewährleisten. Als Basis für gemeinsames Handeln brauchen Behörden, politische Entscheidungsträger, Nichtregierungsorganisationen, ForscherInnen und Akteure aus der Wirtschaft – die Zielgruppen von AlpES – ein gemeinsames Verständnis von Ökosystemleistungen, vergleichbare Informationen über ihren Zustand und Unterstützung bei der Einbettung des Konzepts in die eigene Arbeit.

Übergeordnetes Projektziel ist es, Ökosystemleistungen als einen Rahmen für Umwelt-Governance von der regionalen bis zur transnationalen Ebene einzuführen und die AlpES-Zielgruppen zu befähigen und zu unterstützen, Ökosystemleistungen zu verstehen, zu bewerten und zu managen. Über 20 Schlüsselakteure aus dem gesamten Alpenraum werden persönlich in die Projektdurchführung eingebunden, um einen für alle Seiten befruchtenden Dialog zu führen und um sie darin zu unterstützen, das Konzept der Ökosystemleistungen in der Praxis anzuwenden.

In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren wird AlpES

(1) ein alpenweites Konzept für Ökosystemleistungen entwickeln,

(2) eine Kartierung und Bewertung der Ökosystemleistungen für den Alpenraum durchführen, inklusive von Testläufen in ausgewählten Regionen,

(3) Akteuren die Ergebnisse über einen interaktiven online-Dienst zur Verfügung stellen und

(4) den Transfer der Ergebnisse über verschiedene Ebenen und Sektoren hinweg an eine möglichst grosse Zahl an Akteuren sicherstellen, mittels innovativer, massgeschneiderter und übertragbarer Lern-Werkzeuge und zielgerichteter Aktivitäten.

> www.alpine-space.eu/projects/alpes

 


Kontakt:
Martha Dunbar
Projektleiterin CIPRA International


AlpES dauert von Dezember 2015 bis Dezember 2018 und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durch das Interreg-Alpenraumprogramm mitfinanziert. Die CIPRA leitet die externe Kommunikation im Projekt, im Auftrag vom Amt für Umwelt, Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein.

Förderung der Europäischen Union: 1.829.886,45 Euro

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