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Über das Projekt

"Zukunft in den Alpen": Wissen verbreiten – Menschen vernetzen

„Zukunft in den Alpen“ wurde offiziell Ende 2007 abgeschlossen.

Vernetzen und austauschen

"Zukunft in den Alpen" ist ein breit angelegtes Wissensmanagement-Projekt der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA zur Förderung einer zukunftsfähigen Entwicklung im Alpenraum. Menschen, Unternehmen und Institutionen sollen sich vernetzen, um Wissen und Informationen auszutauschen, umzusetzen und damit neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen zu geben. Die CIPRA leistet mit dem Projekt einen Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention. Das Projekt hat eine Laufzeit von Juli 2004 bis Dezember 2007. 

Praktisches Wissen verbreiten

"Zukunft in den Alpen" macht bestehende und neue Initiativen bekannt, die Naturschutz, die Bedürfnisse der Bevölkerung und wirtschaftliche Ziele in Einklang bringen. Hierzu wird aktuelles Wissen aus der Forschung und Erfahrungswissen aus der Praxis zusammengeführt, bewertet und anwendungsorientiert aufbereitet (alpKnowhow). alpService macht die Resultate einer Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren zugänglich. Nachhaltige Pilotprojekte, die dieses Wissen anwenden, werden in alpPerformance unterstützt und begleitet.

Future in the Alps: diagram

Nachhaltigkeit mit sechs Schwerpunkten

"Zukunft in den Alpen" behandelt sechs Themen: Regionale Wertschöpfung, Soziale Handlungsfähigkeit, Schutzgebiete, Mobilität, Neue Formen der Entscheidungsfindung, Politiken und Instrumente.

Wissensfundus alpKnowhow

Circa 40 Expertinnen und Experten aus allen Alpenländern haben in der ersten mehrmonatigen Projektphase alpKnowhow für jedes der Projektthemen aktuelles Wissen aus Studien und Publikationen sowie Erfahrungswissen aus beispielhaften Projekten gesammelt und bearbeitet. Für die Auswahl des Wissens in "Zukunft in den Alpen" wurde ein Bewertungssystem entwickelt.

Wissenstransfer in Begegnungen und über Medien

Für die langfristige Nutzung des Wissens werden in alpService verschiedene bedarfsgerechte Angebote in mehreren Sprachen entwickelt und den Akteurinnen und Akteuren aus Praxis und Forschung zur Verfügung gestellt. Workshops für MultiplikatorInnen aus den Regionen, die "Zukunft in den Alpen" mit professionellen Partnerinstitutionen organisiert, ermöglichen eine Vertiefung der Themen und einen grenzübergreifenden Erfahrungsaustausch. Andere Möglichkeiten der persönlichen Begegnung bieten die internationalen Tagungen, an denen sich "Zukunft in den Alpen" beteiligt.
In gedruckter Form wird die CIPRA die Ergebnisse aus "Zukunft in den Alpen" in einem 3. Alpenreport, über das CIPRA-Info sowie über Artikel in Fachzeitschriften verbreiten. Die breite Öffentlichkeit wird über Artikel in Tageszeitungen informiert.
In elektronischer Form bieten der Projektnewsletter und diese datenbankgestützte Internetseite Zugang zu den gesammelten Informationen. Die Internetnutzerinnen und Nutzer werden sich z.B. über Foren online einbringen können.

Umsetzung der Erkenntnisse in Projekten und Netzwerken

Bereits in der ersten Projekthälfte sind aus "Zukunft in den Alpen" heraus zwei grössere internationale Projekte entstanden. Sie gehören zum Projektteil alpPerformance, bei dem die Erkenntnisse aus "Zukunft in den Alpen" von den Akteurinnen und Akteuren in den Regionen umgesetzt werden.
Im INTERREG IIIB-Projekt NENA (Network Enterprise Alps) haben sich zehn Partner aus allen Alpenländern zum Ziel gesetzt, ein alpenweites Netzwerk von kleinen und mittleren Unternehmen aufzubauen und damit nachhaltigkeitsorientierte Wirtschaftsbetriebe zu fördern.
Im Rahmen des Projekts DYNALP2 setzen Gemeinden aus dem Alpenraum die Empfehlungen aus "Zukunft in den Alpen" um. DYNALP2 wird vom Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" getragen.

Download: Projektfolder (pdf 400 kb)

Das Projekt "Zukunft in den Alpen" wird von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA getragen und von der MAVA-Stiftung für Natur finanziert. Die CIPRA leistet mit dem Projekt einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum und zur Umsetzung der Alpenkonvention.

Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite wurden im Rahmen des Projekts „Zukunft in den Alpen“ im Jahr 2005 eingegeben und seitdem nicht aktualisiert.