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News CIPRA Deutschland

"Bayerische Alpenstrategie" vor allem Erschließungsprogramm

04.07.2017

Am 27.06.2017 wurde vom Ministerrat der Bayerischen Staatsregierung die Bayerische Alpenstrategie beschlossen. Trotz einiger positiver Ansätze bemängelt die Alpenschutzkommission CIPRA Deutschland, dass die Alpenstrategie vor allem eine Erschließungs- und Ausbauoffensive befürchten lässt. Der im Titel geführte gleichberechtigte Schutz des Naturraums in den Inhalten der Alpenstrategie könnte keinen nennenswerten Niederschlag finden. Unter den fünf Schwerpunkten findet sich keiner zum notwendigen Schutz des Naturraums. Alpenkonvention und Alpenplan kommen in der „Bayerischen Alpenstrategie“ nicht vor.

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Klimaschutz. Lokal. Vernetzt.

29.06.2017
Klimaschutz. Lokal. Vernetzt.

In Murnau am Staffelsee kamen zum dritten Workshops im Rahmen des Projekts „Alpenkonvention AAA+“ knapp 40 Akteure aus der Kommunalentwicklung zusammen, um über lokalen Klimaschutz zu diskutieren. Drei Impulsvorträge führten die Notwendigkeit dieses Themas nochmals sehr deutlich vor Augen und zeigten entsprechende, niedrigschwellige Handlungsoptionen für Kommunen auf. Die anschließende Diskussion vertiefte diese Themen und zeigte ein deutliches Bekenntnis zum Klimaschutz auf kommunaler Ebene aber eben auch die Auswirkungen fehlender Unterstützung der übergeordneten Politikebenen.

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Nachhaltiger Tourismus - ein Thema für Gemeinden

31.05.2017
Nachhaltiger Tourismus - ein Thema für Gemeinden

Rund 30 Teilnehmer widmeten sich beim zweiten Workshop „Nachhaltige Kommunalentwicklung“ des Projektes „Alpenkonvention AAA+“ in Sonthofen dem Querschnittsthema Tourismus. Dass veränderte Rahmenbedingungen neue Strategien erfordern, war unter den Anwesenden Konsens. In intensiven Diskussionen und drei Impulsvorträgen zeigte sich, dass sanfte Mobilität, regionale Lebensmittel sowie Umweltschutz gute Anpassungsstrategien sein können. Die Vernetzungen des Tourismus mit anderen regionalen Wirtschaftsfeldern wie dem Handwerk sind hierbei nötig, um eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber ökonomischen wie ökologischen Schwankungen zu erreichen.

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Mountain Wilderness protestiert an der Eisenbreche

31.05.2017
Mountain Wilderness protestiert an der Eisenbreche

Die 85 Meter tiefe Klamm der Ostrach - Eisenbreche genannt - ist als Naturdenkmal bzw. Geotop ausgewiesen. Sie liegt in einem Naturschutzgebiet, einem Landschaftsschutzgebiet und ist als ein europäisches Natura-2000-Schutzgebiet gleich mehrfach geschützt. Trotzdem soll dort eine Staumauer gebaut, der Fluss aufgestaut und sein Wasser durch eine Rohrleitung ausgeleitet werden.

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Kleinkunstwettbewerb "Am Fluss dahoam": bis 30.11.2017

30.05.2017
Kleinkunstwettbewerb "Am Fluss dahoam": bis 30.11.2017

Der Umweltverband WWF startet in seinem bayerischen Flussprojekt einen Kleinkunstwettbewerb. Lasse deiner Kreativität freien Lauf – in einem Lied, Gedicht, Sprechgesang, Sketch oder Tanz, was immer dir einfällt. Überrasche uns und inspiriere andere!

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Mobilität und nachhaltige Kommunalentwicklung

02.05.2017
Mobilität und nachhaltige Kommunalentwicklung

Wie muss ein öffentliches Verkehrssystem entwickelt sein, damit Bürger vom privaten PKW auf Bus und Bahn umsteigen? Welche Anreize sollte man einem Urlaubsgast bieten, damit er Urlaub vom eigenen Auto macht und seine Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet? Kann bei beiden Ansätzen Carsharing mit E-Mobilen Lösungen bieten? Diesen Fragen gingen rund 50 Teilnehmer beim ersten Workshop „Nachhaltige Kommunalentwicklung“ des Projektes „Alpenkonvention AAA+“ von CIPRA Deutschland nach.

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Alpenplan: Anhörung im bayerischen Landtag

26.04.2017
Alpenplan: Anhörung im bayerischen Landtag

Am Donnerstag, den 27. April, findet im Konferenzsaal des Bayerischen Landtags um 10 Uhr eine Anhörung von Experten zur Änderung des Landesentwicklungsprogramms statt. Dabei wird es u. a. um die Änderung der Schutzgebietszonierung am Riedberger Horn gehen. CIPRA Deutschland lädt zur regen Teilnahme ein. Die Anhörung kann jedermann besuchen. Beim Einlass in den Landtag ist ein Personalausweis vorzuzeigen. Die Teilnehmerzahl ist auf die Plätze der Besuchertribüne begrenzt.

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Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan

29.03.2017
Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan

Das Bayerische Kabinett hat in einem überfallartigen Beschluss am 28.03.2017 die Änderung des Alpenplans in die Wege geleitet, um das Liftprojekt am Riedberger Horn zu realisieren. Erst vergangene Woche am 22.03.2017 endete die Frist für Stellungnahmen der Bürger zur Änderung des landesweit gültigen Landesentwicklungsprogramms mit dem Bestandteil „Alpenplan“. Rund 4000 Stellungnahmen sind beim bayerischen Innenministerium hierzu eingegangen. Nach nur drei Arbeitstagen hat nun die bayerische Ministerrunde die Änderung des Alpenplans durchgewunken.

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Alpenplan – Entscheidung politisch vorweg festgelegt

22.03.2017
Alpenplan – Entscheidung politisch vorweg festgelegt

Heute endet die Frist zur Stellungnahme bei der geplanten Änderung des Alpenplans. CIPRA Deutschland spricht sich gegen die Änderung aus. Es wird befürchtet, dass die Entscheidung bereits im Vorfeld politisch festgelegt ist.

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Riedberger Horn – Gemeinderäte seien nicht befangen

28.02.2017
Riedberger Horn – Gemeinderäte seien nicht befangen

„Das Innenministerium sieht keine Befangenheit von Gemeinderäten bei erfolgten Beschlüssen zu dem umstrittenen Skiprojekt am Riedberger Horn“, berichten die Medien am 23. Februar 2017. CIPRA Deutschland kann zu den Aussagen des Innenministeriums noch keine abschließende Beurteilung abgeben, da hier noch keine schriftliche Begründung des Ministeriums vorliegt. Das bayerische Innenministerium war von CIPRA als Rechtsaufsichtsbehörde um eine Stellungnahme zum Gutachten von Prof. Manssen (Gemeinderat befangen) und den daraus möglicherweise abzuleitenden Konsequenzen für das gesamte Planungsvorhaben gebeten worden.

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