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Populationsbiologie in der Naturschutzpraxis

Erscheinungsjahr: 1999

Isolation, Flächenbedarf und Biotopansprüche von Pflanzen und Tieren

Herausgeber: Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ
Department of Conservation Biology
Klaus  Henle
Internet  http://www.ufz.de
Co-Herausgeber Karin Amler, Andreas Bahl
Verlag: Eugen Ulmer
Erscheinungsort: Stuttgart/Hohenheim
ISBN/ISSN: 3800135167
Seitenanzahl: 336
Sprache: de
Preis: EUR 24,90
Seiten: 336
 

Der Verlust der biologischen Vielfalt in Deutschland ist nach wie vor alarmierend. Unter den wichtigsten Gründen hierfür sind der Verlust von Lebensräumen, die Verinselung der verbliebenen Resthabitate und eine schleichende Verschlechterung der Habitatqualität zu nennen. Bereits seit längerem war klar, dass die im praktischen Naturschutz verwendeten Ansätze und wissenschaftlichen Methoden nicht ausreichen, den Flächenbedarf des Naturschutzes und die Auswirkungen der Lebensraumverinselung genügend präzise zu quantifizieren und daraus die Forderungen des Naturschutzes zu begründen.Dieses Ziel ist vor allem über Ansätze aus der Populationsbiologie - allen voran über Populationsgefährdungsanalysen und deren Vereinfachung - erreichbar. Daher standen diese im Mittelpunkt eines vom BMBF geförderten Verbundprojektes (FIFB: Forschungsverbund Isolation, Flächengrösse und Biotopqualität), in dem sieben Arbeitsgruppen verschiedener Forschungseinrichtungen kooperierten. Die Projektergebnisse wurden im vorliegenden Buch für die Naturschutzpraxis aufgearbeitet. Das Buch liefert eine Übersicht über die Hauptaufgaben der Populationsbiologie im Kontext von Naturschutz und Landschaftsplanung in Form von Übersichtsbeiträgen und spezifischen Fallstudien.


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