Willkommen, Wolf, Luchs und Bär30.05.2012
Jäger, Schafhirten und Naturschützer in der Schweiz arbeiten zukünftig zusammen, wenn es um Wolf, Bär und Luchs geht. Besonders gern gesehen ist der Luchs aber in den Kalkalpen. JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich auf gemeinsame Grundsätze und Ziele geeinigt, wie sie mit Bär, Luchs und Wolf umgehen wollen. Seit zwei Jahren suchen die vier Verbände nach einem gemeinsamen Nenner im Interessenskonflikt zwischen Mensch und Tier. Ergebnis ist ein Papier mit vier Grundsätzen, vier Zielen und sechs Handlungsfeldern. Die natürliche Rückkehr und Ausbreitung von Wolf, Bär und Luchs in der Schweiz ist ein solches Ziel. Geeinigt hat man sich auch darauf, dass "bei etablierten Grossraubtierbeständen im Schadensfall regulierende Eingriffe möglich sind, solange das Überleben des Bestandes gesichert ist". Ein Nebeneinander von Nutztierhaltung, Jagd und grossen Beutegreifern soll damit möglich sein.
Autor(en):
alpMedia
Schaan
,
LI
|
|