Good Practice
Hier finden Sie erfolgreiche Projekte, welche beispielhaft einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in den Alpen im Sinne der Alpenkonvention leisten. Weitere Good Practice-Beispiele finden Sie im Bereich Zukunft in den Alpen unter den Rubriken Wettbewerb und Wissensdatenbank.
Umwelt / Natur / Landschaft"mag er hö" Biotoppflege Stutz-Stuzberg im Zuge des Landschaftentwicklungskonzept Marktgemeinde Frastanz
Aufgabe und Ziel des Projektes "mag er hö" ist die Umsetzung des erarbeiteten Landschaftsentwicklungskonzeptes im Bereich Stutz- Stutzberg und somit die Erhaltung der landschaftlichen Vielfalt dieses Lebensraumes. Nur durch die Zusammenarbeit von Grundbesitzern, Bewirtschaftern und Gemeinde wird es möglich, die Einzigartigkeit dieses Großraumbiotopes zu erhalten und den jährlicher Verlust an Freiflächen (Mager- und Streuewiesen) von 0,7 ha pro Jahr im Bereich Stutzberg zu stoppen. Attraktives Dorfzentrum Langenegg
Anlässlich der Projektarbeiten der UNI Innsbruck und der FH Lichtenstein hat sich die Stärkung bzw. Bildung eines Dorfkerns als wesentliches Thema herausgestellt. Durch die Errichtung der beiden Baukörper (Kindergarten und Cafe/Bürogebäude) wurden architektonisch erste Maßnahmen gesetzt. Auerbergland - Im Einklang mit Natur und Kultur aktiv Zukunft gestalten
Auerbergland ist ein interkommunales Netzwerk von elf Gemeinden. Die Entwicklung der Region soll im Sinne des Dreiklangs von ökonomischen, ökologischen und sozial-kulturellen Zielsetzungen erreicht werden. Übergeordnet ist die Verbesserung der Lebensbedingungen bzw. der -qualität durch die Inwertsetzung des natürlichen und kulturellen Potenzials. Mehr »Aufwertung der Landschaft in Salvan
Aufwertung der ländlichen und der Hirtenlandschaft der Gemeinde Salvan. Baumkataster Schaan / Indikator für eine nachhaltige Lebensraumentwicklung
Als Indikator für eine nachhaltige Lebensraumentwicklung in Schaan soll in Rahmen von DYNALP ein Baumkataster erstellt werden. Bestehend aus Datenbank und Grafikmodul (Karte) soll dieser Auskunft über die vorhandenen Baumarten, Anzahl, Standort und Zustand geben und erhaltenswerte Bäume definieren. Die Ergebnisse sollen als Hilfsmittel für die Planung und Budgetierung der Pflegemaßnahmen und für die weitere nachhaltige Gestaltung des Ortsbildes in Schaan dienen. Mehr »Bergheimat
Eine Übersicht des vorhandenen Landschaftsraums, insbesonders der Lebensräume und der bemerkenswerten Landschaftselemente zu erhalten. Damit sollen Daten und Grundlagen vorhanden sein, um geeignete Massnahmen zur Verbesserung der Natur- und Landschaftsräume umzusetzten. Mehr »Besucherlenkende Maßnahmen am Südufer des Thumsees in Bad Reichenhall
Einschränkung der Zugangsmöglichkeiten am Südufer zum Schutz der naturschutzfachlich wertvollen Süduferregion Mehr »Biosphärenmanagement/Gemeindebetreuung nachhaltige Entwicklung
Die Region Entlebuch arbeitet seit einigen Jahren an der Bündelung unterschiedlicher Aktivitäten in den verschiedenen Sektoren und an der Entwicklung eines gemeinsamen Ziels. Ein wichtiger Meilenstein wurde durch die Zertifizierung der Region als UNESCO Biosphärenreservat 2002 erreicht. Biosphärenreservat Entlebuch
Das Entlebuch soll zu einer Modellregion werden, in der die Menschen nachhaltig leben und wirtschaften. Das heisst: Der Landschaft darf nicht mehr entnommen werden, als nachwachsen kann. Zu diesem Zweck wird die Anerkennung der Region als Biosphärenreservat gemäss UNESCO-Richtlinien angestrebt. Das Biosphärenreservat ist in drei Zonen aufgeteilt: Die Kernzone umfasst rechtlich geschützte Gebiete zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zur Beobachtung minimal gestörter Ökosysteme und zur Durchführung von Forschungsprojekten sowie für Nutzungen mit geringen Auswirkungen wie z.B. Bildungsmassnahmen. Die Pufferzone ist eine klar ausgewiesene Pflegezone, welche die Kernzone umgibt. Sie ist für gemeinschaftliche, umweltfreundliche, extensive Nutzungen sowie für Umweltbildung oder angewandte Grundlagenforschung bestimmt. Die Entwicklungszone ist eine flexible Entwicklungszone, in der Siedlungs- und Landwirtschaftstätigkeiten sowie andere Nutzungen möglich sind, bei denen lokale Gemeinschaften, Bewirtschaftungsbehörden, Wissenschaftler, Natur- und Umweltschutzorganisationen, kulturelle Gruppen, die Wirtschaft und sonstige Interessengruppen zusammenarbeiten. Ein Regionalmanagement ist zuständig für Information, Koordination, Animation und Erfolgskontrolle. Mehr »Die Gräben von Kurtinig
Bestandsaufnahme der Entwässerungsgräben von Kurtinig, Revitalisierungsvorschläge und Umsetzung. Mehr »e5 im Naturpark Nagelfluhkette: Energieautarkie durch Effizienzsteigerung und Erneuerbare Energien statt Erdöl und Extraverbrauch - Planungsphase
Innert 2 Jahren sollen in den Gemeinden des grenzüberschreitenden Naturparks Nagelfluhkette alle Grundlagen erarbeitet werden, um bis 2015 dem Ziel "Energieautarkie" möglichst nahe zu kommen: Daten- und Potentialerhebungen, Machbarkeitsstudie(n), politischer Meinungsbildungsprozess in allen 13 Gemeinden, Planung einer Informations- und Motivationskampagne ebenso wie Erfahrungsaustausch mit anderen (e5)-Regionen und die Planung erster Umsetzungsmaßnahmen im Wirkungsbereich der Gemeindebehörden. EDUMAT - Unterrichtsmaterialien zum Thema Biosphärenpark
Das Große Walsertal ist seit November 2000 ein von der UNESCO anerkannter Biosphärenpark und gehört seither zum globalen Netzwerk der Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Neben Naturschutz, Forschung und Umweltbildung spielt in Biosphärenparks die nachhaltige Entwicklung eine bedeutende Rolle. Die Bewusstseinsbildung für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen beginnt bereits im frühen Schulalter. Ziel des Projekts ist es daher, Materialien und Arbeitsblätter zum Thema Biosphärenpark für Lehrerinnen und Lehrer so aufzubereiten, dass diese in den Volks- und Hauptschulen gut im Unterricht eingebaut werden können. Ein Tal blüht auf - Regionalentwicklung im Biosphärenpark Großes Walsertal
Unter dem UNESCO-Gütesiegel "Biosphärenpark" bemüht sich die Region Großes Walsertal um eine Entwicklung des Tales, welche wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Komponenten gerecht wird. Eine Reihe von Impulsprojekten wurde mit einer starken Bevölkerungsbeteiligung zur konkreten Umsetzung des gemeinsam mit der Talbevölkerung erarbeiteten Leitbildes gestartet. Mehr »Eingangspforte Varen in den Regionalen Naturpark Pfyn-Finges
An den vier Hauptzugängen zum Pfynwald werden im Rahmen von DYNALP Eingangspforten / Empfangsstrukturen geschaffen. Diese bieten allgemeine Informationen zum Naturpark, präsentieren das touristische Angebot in und um den "Natur- und Regionalpark", sind Treffpunkt für geführte Wanderungen und verfügen über minimale Infrastrukturen wie Toiletten, Pic-Nic Stelle, usw. Erhaltung und Wiederherstellung der Mittenwalder Buckelwiesen
Die Mittenwalder Buckelwiesen sollen als Existenzgrundlage für Landwirtschaft und Fremdenverkehr durch Entbuschung, Mahd und alternativer Beweidung erhalten bzw. wiederhergestellt werden. Das Pflegekonzept wird in fachübergreifender Zusammenarbeit und in einem offenen Prozeß gemeinsam mit sämtlichen Betroffenen erstellt und umgesetzt. Mehr »Erlebnisweg Alpenstadt - ein innerstädtisches Naherholungsgebiet
Im Alpenstadtjahr 2005 wurde ausgehend von der Stadtmitte Sonthofen ein neuer "Erlebnisweg" geschaffen, der den städtischen Raum mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen verbindet. Dabei wurden auch die im Ortskern gelegenen ökologischen Flächen miteinander verbunden und aufgewertet. An markanten Stellen aufgebaute Tafeln erläutern die natürlichen oder geschichtlichen Besonderheiten der Umgebung und verknüpfen diese mit spielerischen Aufgaben für Kinder. Der dabei ebenfalls entstandene Waldspielplatz mit naturnahen Spielgeräten soll insbesondere für Kinder den Bezug zur Natur herstellen. Errichtung von Wanderhilfen für Dohlenkrebse mit Hilfe ingenieurbiologischer Bauweisen
Drei Stufen verhindern freie Wandermöglichkeiten der Dohlenkrebse (Austropotamobius pallipes) im Gebirgsbach von Turrelet in Gap-Charance. Die Stadt Gap will ihre Umwelt schützen und hat deshalb beschlossen, Wanderhilfen für die Flusskrebse zu bauen, damit diese die drei Stufen überwinden können. Erstellung eines Umweltmanagementsystems in Leutkirch
Durchführung eines kommunalen Öko-Audits (innerbetrieblicher Umweltcheck) in Leutkirch für die drei Standorte Rathaus, Schulzentrum und Bauhof. Mehr »GenussWerkstatt der KäseStrasse Bregenzerwald
Die GenussWerkstatt ist Teil des Vereins KäseStrasse Bregenzerwald. Ihre Aufgabenbereiche sind Aus- und Weiterbildung für Mitglieder und interessierte Öffentlichkeit. Zusätzlich gibt es Erlebnisangebote wie die GenussTage Bregenzerwald. Die GenussWerkStatt kooperiert mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut LFI und mit allen regionalen Institutionen (insbesondere mit der Regio Bregenzerwald) und Bildungsanbietern sowie mit den Genuss-Regionen Österreich und bietet ihre Leistungen vorerst regional, später auch national wie international an. Mehr »Haus der Schutzgebiete und der Berge
In Chambéry wurde am 26. September 2006 das "Maison des Parcs et de la Montagne" (Haus der Schutzgebiete und der Berge) eröffnet. Es beherbergt eine multimediale Dauerausstellung auf einer Fläche von 400 m², wo nach einem Streifzug durch die Schutzgebiete in der Region Rhône-Alpes, in Frankreich und in der Welt vier besondere, in der Nähe von Chambéry gelegene Naturschutzgebiete vorgestellt werden: die zwei regionalen Naturparks Massif des Bauges und Massif de Chartreuse, der Nationalpark Vanoise und das Schutzgebiet am See von Le Bourget. In dem Haus haben auch fünfzehn Fremdenverkehrsverbände, Institutionen und Bergvereine (Bergführer, Ärzte, gewählte Repräsentanten, Begleiter, Alparc…) ihren Sitz, die ein wichtiges Aktions- und Informationsforum für die Zukunft der Berge darstellen. Mehr »Initiative Alpsee 2000 Immenstadt - Fremdenverkehrsinnovation im ländlichen Raum
Projekt zur ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklung der Alpseeregion in deren Lebensbereichen; u.a. im Bereich Fremdenverkehr, Landwirtschaft, Natur- und Landschaftspflege. Mehr »Kräuterprojekt "Alchemilla" - Kräuterprodukte, Kräuter-Seminarangebot und Kräuterthemenweg im Biosphärenpark Großes Walsertal
"Alchemilla" - unter diesem Namen entwickeln Frauen aus 6 Gemeinden im Biosphärenpark Großes Walsertal Kräuterprodukte (wie Seifen, Kräuterkissen, Salben, etc.). Im Rahmen des Kräuterwochenendes vom 31.8. - 2.9. 2007 werden diese erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen des Projekts wird eine Vermarktungsschiene für diese Produkte aufgebaut, u.a. eine gemeinsame Broschüre. Ein Themenweg und eine Ausstellung zu Kräutern inkl. begleitender Broschüre werden entstehen, um das Thema Kräuter umfassend inhaltlich aufzubereiten und zu vermitteln. Kulturlandschaftskartierung Brandberg
Erhaltung der Kulturlandschaft, insbesondere der noch vorhandenen Reste traditioneller vorindustrieller und arbeitsintensiver Kulturlandschaft. Leistungsgerechte Entschädigung der Bauern für erbrachte naturschutzfachliche und landschaftspflegerische Leistungen, die der Allgemeinheit zugute kommen. Kulturlandschaftsprogramm Brandberg
Die Gemeinde Brandberg hat in ihrem Umweltprogramm unter anderem die Förderung umweltschonender Wirtschaftweisen in der Landwirtschaft beschlossen. Ein wesentliches Element dieses Vorhabens ist die nachhaltige Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung auf Steilflächen im Dauersiedlungsraum. Ein "Steilflächenprogramm" sollte dazu finanzielle Anreize für die Bauern geben. Mehr »Kulturlandschaftsprogramm Lesachtal
Durch ein leistungsbezogenes landwirtschaftliches Förderungssystem unter Berücksichtigung besonderer Bewirtschaftungserschwernisse soll die nachhaltige Bewirtschaftung der bergbäuerlichen Kulturlandschaft gefördert und gesichert werden. Als Grundlage für dieses Förderungssystem wurde eine umfangreiche Biotop- und Kulturlandschaftskartierung durchgeführt. Das Programm ist heutzutage insbesondere für Kleinbauern bedeutend, die wenig von EU-Landwirtschaftssubventionen profitieren. Mehr »Landschaftsentwicklungskonzept Ifen-Gottesacker-Schwarzwassertal
Das Gebiet Ifen-Schwarzwassertal-Gottesacker ist eine herausragende Karst-Landschaft im nördlichen Alpenraum und ist durch eine vielfältige Nutzung in den Bereichen Tourismus, Alp-, Forst- und Jagdwirtschaft gekennzeichnet. Landschaftsentwicklungskonzept Marktgemeinde Frastanz
Mit dem Landschaftsentwicklungskonzept der Marktgemeinde Frastanz soll im Rahmen von DYNALP die Vielfalt der Landschaft erhalten werden. Zu diesem Zweck wird eine "Projektsteuerungsgruppe" mit Vertretern aus den unterschiedichsten Ressorts gebildet, um gemeinsame Lösungsansätze zu definieren und zu realisieren. Mehr »Landschaftsplan Piding
Verknüpfung der Landschaftsplanung mit der Agenda 21 Mehr »Modellprojekt PLENUM Isny/Leutkirch (Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt)
Initiierung von Projekten in den Bereichen Naturschutz, Vermarktung, Energie, Verkehr, Gewerbe und kommunaler Umweltschutz, die Möglichkeiten umweltschonenden Wirtschaftens eröffnen und Ökonomie und Ökologie verbinden, durch ein Projektteam vor Ort und eine Projektgruppe aus allen Interessensgruppen der Region. Mehr »Modellregion Göschenen - Eine Zukunft für Mensch und Berg
Mit der «Modellregion Göschenen - Eine Zukunft für Mensch und Berg» wird ein ganzheitliches Projekt verwirklicht, das die verschiedenen Aspekte von Alpintourismus, Berglandwirtschaft, Umweltschutz und Wirtschaft miteinander verknüpft. Das Projekt will konkrete Schritte hin zu einem umweltverträglichen Alpintourismus tun und die Solidarität zwischen der einheimischen Bevölkerung und den TouristInnen stärken. Es besteht aus vier Teilprojekten: moore krumbach
Die Leitbildentwicklung hat gezeigt, dass das Kapital der Gemeinde die umgebende und z.T. bis ins Zentrum reichende Natur- und Kulturlandschaft ist. Dieses Kapital gilt es in Wert zu setzen, um einerseits die Kulturlandschaft zugänglich zu machen in einer Form, die den Weiterbestand der Moorfragmente in seiner Vielfalt sichert, und andererseits durch ein übergeordnetes Thema allen Aktivitäten zur Unterstützung der Wirtschaft einen Zusammenhang zu geben. Durch die Konzentration auf ein Thema, das aus der Gruppe selbst gewachsen ist, wird die Identität mit dem Heimischen gestärkt und der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft unterstützt. Mehr »Nachhaltige Nutzung eines Seeufers mit einer Campingerweiterung (Sempach)
Bei der Umsetzung des Richtplans Seeland, der einen Campingplatz, Sportplatzflächen und ca. 500 m Seeufer umfasst, hat die Gemeinde Sempach eine Round Table-Veranstaltung durchgeführt. Sie wollte die Neuordnung dieses Bereiches im Konsens mit allen Beteiligten vereinbaren. Im Verlaufe dieser Vereinbarungen wurden weitere Massnahmen zur Renaturierung des Seeuferbereiches beschlossen. Die Korporation Sempach plant eine Campingplatzerweiterung. In diesem Zusammenhang wurde ein kommunaler Richtplan über das Erweiterungsgebiet erstellt und 1996 vom Stadtrat beschlossen. Im kommunalen Richtplan sind nur grundsätzliche Zielsetzungen enthalten, die einer weiteren Konkretisierung bedürfen. Ebenfalls 1996 wurde der Naturschutzleitplan der Gemeinde Sempach abgeschlossen. Dieser Plan benennt eine ganze Reihe von konkreten Massnahmen zur Renaturierung bzw. zur besseren Vernetzung u.a.a. im Bereich des Campingplatzes bzw. seiner Erweiterungsfläche. Die Umwelt- und Energiekommission der Gemeinde Sempach wurde 1998 vom Stadtrat beauftragt für das konkrete Vorhaben Campingplatzerweiterung eine Konsenslösung unter Berücksichtigung der beiden o.g. Pläne zu finden. Mehr »Natur- und Kulturerbe württembergisches Allgäu
Im Rahmen des Projektes wird ein Kataster aufgebaut, in dem die Elemente der Natur- und Kulturlandschaft erfasst werden. Der Kataster wird in ein digitales Informationssystem aufgenommen und mit weiteren Erhebungen verknüpft. Mit den Ergebnissen aus der Kartierung soll das Verständnis für den hohen Wert unserer vielfältigen Landschaft gestärkt werden. Diese "In-Wert-Setzung" soll regionale Identität und Heimatgefühl fördern und zur Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus beitragen (zum Beispiel durch die Erarbeitung so genannter "Themenwege"). Natur- und Landschaftszentrum zum Regionalen Naturpark Pfyn-Finges
Der regionale Naturpark Pfyn-Finges mit seiner einmaligen Natur- und Kulturlandschaft verfolgt folgende zwei Hauptziele: Einerseits die Absicht, Qualität zu bieten, d.h. einen Lebensraum mit hoher Umweltqualität zu gewährleisten und andererseits das Bedürfnis, den Lebensraum auf lange Sicht zu schützen und dabei dem Unterhalt und der nachhaltigen Förderung wirtschaftlicher Aktivitäten insbesondere von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus gerecht zu werden. Natura 2000 Ludescherberg
Kalktrockenrasen, Bergmähwiesen, Niedermoore und Kalktuffquellen charakterisieren das Natura 2000-Gebiet Ludescher Berg. Mangelnde bäuerliche Bewirtschaftung bzw. Intensivierung stellen mögliche Gefährdungen dieser Schutzgüter dar, die nur durch eine nachhaltige Bewirtschaftung gesichert werden können. In Kooperation mit den Landwirten werden vorhandene Bewirtschaftungsdefizite aufgezeigt und ein Bewirtschaftungskonzept erarbeitet. Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit begleitet das Projekt. Mehr »Naturforschungspark Schwägalp/Säntis
Akteure aus Tourismus, Umweltlehre und Forschung haben sich zusammen- geschlossen, um das Gebiet Schwägalp/Säntis touristisch aufzuwerten. Das grösste Potenzial besteht im einzigartigen Natur- und Landschaftsraum, den die Projektträger nachhaltig nutzen wollen. Das bestehende touristische Angebot wird mit Dokumentationen, Ausstellungen, geführten Exkursionen und einem attraktiven Lehrpfad ergänzt. Besucherinnnen und Besucher sollen so stärker für den Reichtum des Kulturraums sensibilisiert werden. Damit die Leute vermehrt auch bei schlechtem Wetter auf die Schwägalp und den Säntis kommen, will man insbesondere die witterungsunabhängigen Dienstleistungen fördern. Das Projekt setzt zudem auf den Bildungstourismus: Für Schulen und andere Interessierte werden Umweltbildungs- programme angeboten, welche die Lehrinhalte auf anschauliche und erlebbare Weise vermitteln. Vorgesehen ist auch, einen Alpenforschungsstützpunkt einzurichten. Dazu beabsichtigen die Projektverantwortlichen, in einer ersten Phase umfassende Grundlagendaten zu Natur und Landschaft im Gebiet Schwägalp/Säntis zu erheben. Mehr »Naturgefühl - mit Herz und Verstand
Eine aktive Umweltbildung ist der Schlüssel für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur, Kultur und Landschaft. Die Erfahrungen aus dem Regio Plus Projekt zeigen, dass ein starkes Bedürfnis in der Bevölkerung wie auch bei Besuchern der Region nach Naturerlebnis, Erholung und Umweltbildung vorhanden ist. Die realisierten Erlebniswege können dies nicht allein abdecken. Es braucht ein umfangreiches und zielgruppenorientiertes Angebot, was Erlebnis, Information und Emotion verbindet. Naturlebensräume Nenzing-Landschaftsentwicklung Teil IIIa+b
Das Ziel des Projekts "Bergheimat" ist es, eine alllgemeine Übersicht über Landschaftsräume mit besonderen Naturwerten zu erstellen. Diese Übersicht dient als Grundlage für weitere Schritte im Hinblick auf die Entwicklung dieser Landschaftsräume. Jeder ausgewiesene Landschgaftsraum wird auf Basis vorhandener Unterlagen analysiert, insbesondere Lebensräume und andere bemerkenswerte Landschaftselemente stehen dabei im Vordergrund. Auch Informationen zum Thema Landschaftswandel fliessen in die Betrachtungen mit ein. Ziel ist die Durchführung von konkreten Maßnahmen in den Lebensräumen der Gemeinde mit den Grundbesitzern. Naturpark Monte Bondone
Realisierung eines Parks auf dem Monte Bondone, der neben den schon existierenden Landschaftsschutzgebieten auch die öffentlichen Wälder, die Wiesen (deren Gras für die Pflanzenheilkunde verwendet wird), die Region um dem botanischen Garten, sowie die Gebiete, die archäologisch oder dank ihrer Fauna bedeutsam sind, einschliesst. Naturschutzprojekt „Bannriet“ bei Schaan
Die LGU (Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz) versucht mit diesem Projekt das Bannriet (Moorgebiet an das verschiedenen Gemeinden angrenzen) als Biotop und Lebensraum zu erhalten. Die LGU kauft, tauscht oder pachtet Flächen, die dann geschützt oder extensiv landwirtschaftlich gepflegt werden. Das Gebiet Bannriet, das als Landschaftsschutzgebiet auch im Inventar der Naturvorrangflächen aufgeführt ist, soll dann aber gleichfalls als vielfältiger Lebens- und Landschaftsraum erhalten und positiv gestaltet werden. Mehr »Offenhaltung der Kulturlandschaft in der Nationalparkregion Kalkalpen - Umsetzungskonzept und Machbarkeit
Seit längerer Zeit wird das "Verwalden" der Kulturlandschaft in der Region als Problem empfunden. Negative gesellschaftliche, volkswirtschaftliche, touristische und landwirtschaftliche Effekte resultieren daraus. Die aus touristischer und naturschutzfachlicher Sicht besonders gefährdeten Grünlandflächen in Grenzertragslage sollen im Projekt identifiziert werden. Ein Modell der nachhaltigen Bewirtschaftung unter ökologischen und unter ökonomischen Gesichtspunkten ist zu entwickeln. Pfrontener Forum
Das "Pfrontener Forum" ist ein Zusammenschluß von verschiedenen einzelnen Kräften im Bereich Umweltschutz. Innerhalb des Vereins gibt es verschiedene Arbeitsgruppen und Maßnahmen, z.B. im Bereich Landschaftspflege und Vermarktung des daraus gewonnenen Heus v.a. für kosmetische Produkte und im Gesundheitsbereich, Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte, etc. Mehr »PFYN - FINGES Lebens - und Erlebnisraum
Mit dem Projekt Pfyn-Finges soll das Gebiet um den Pfynwald im Rahmen von Dynalp nachhaltig entwickelt werden. Dabei gilt es die verschiedenen Nutzungsansprüche des Natur- und Landschaftsschutzes auf der einen, der Land- und Forstwirtschaft sowie des Tourismus auf der anderen Seite nachhaltig (sozial-, wirtschafts-, umweltverträglich) zu verknüpfen. Das Projekt ist in 5 Phasen gegliedert; in der aktuellen Phase 3 wird ein Grundlagenbericht erarbeitet. Seit einigen Jahren haben die Gemeinden und Bürgergemeinden rund um den Pfynwald die Reichhaltigkeit des Gebietes und sein touristisches Entwicklungspotential erkannt. Sie haben auch festgestellt, dass gegenseitige Abhängigkeiten bestehen und Einzelaktionen wenig Erfolgschancen aufweisen. Aus diesem Grunde wurde eine Zusammenarbeit beschlossen. Mit vereinten Kräften soll das Projekt für eine nachhaltige Entwicklung 'Pfyn - Finges, Lebens- und Erlebnisraum' vorangetrieben werden. Im Jahr 1996 hat sich die Gemeinde Salgesch zur Teilnahme am alpenweiten Gemeindenetzwerk 'Allianz in den Alpen' entschlossen. Sie will so die Alpenkonvention auf kommunaler Ebene konkret umsetzen. Während der Pilotphase wurden in Salgesch die beiden Handlungsfelder 'Landwirtschaft' und 'Tourismus' bearbeitet. Mehr »Port-Valais 2005: ein Projekt für eine Nachhaltige Entwicklung
Dieses Projekt möchte rund um das Thema Wasser einen nachhaltigen Lebensraum gestalten. Wasser als Quelle des Lebens, Wasser als Kommunikationsmittel, Wasser als Freizeitspass und für die Gesundheit. In diesem Rahmen werden verschiedene Projekte in den folgenden Bereichen initiiert: Bildung und Forschung, Naturschutz, Freizeit, Tourismus und Gesundheit. Mehr »Portorückerstattung Füssen
Finanzierung von besonderen Natur- und Landschaftsschutzmaßnahmen mit einer freiwilligen Rückerstattung des Portos für den Versand von Prospekten der Kurverwaltung Füssen. Mehr »Rahmenvereinbarung Nationalpark Kalkalpen Region
Seit 1998 ist der Nationalpark Kalkalpen mit seinen 20.825 ha international als IUCN Kategorie II anerkannt. 8 Gemeinden im oberösterreichischen Ennstal, Steyrtal und in Pyhrn Priel grenzen direkt an den Nationalpark und wurden als Nationalparkgemeinden bezeichnet. Gemeinsam mit 9 weiteren Gemeinden im weiteren Umfeld des Nationalparks bilden diese seit 2003 die Nationalparkregion. Neben dieser Grundsatzentscheidung zu einer Nationalparkregion fehlte aber eine gemeinsame Entwicklungsstrategie. Die konsensuale Erarbeitung einer gemeinsam getragenen Strategie mit Handlungsfeldern und Massnahmen ist Ziel des Projektes. Dadurch sollen gemeinsame Schritte in Zukunft leichter fallen, die typische Natur- und Kulturlandschaft in der Nationalparkregion erhalten werden und Regionalentwicklung, regionale Identität und ein einheitliches Bild nach aussen aufbauend auf der Stärke der Region, den Nationalpark, realisiert werden. Langfristig gilt es geeignete Strukturen zur Umsetzung der Massnahmen, zur Entscheidungsfindung in der Region und zur Finanzierung von Projekten zu schaffen. Realisierung "Regionaler Naturpark Pfyn-Finges"
Der Verein LER Pfyn-Finges beabsichtigt im Gebiet in und um den Pfynwald einen regionalen Naturpark zu realisieren. Als erster Schritt wird dabei ein Naturpark im Sinne des kantonalen Natur- und Heimatschutzgesetzes (kNHG) angestrebt. In einem zweiten Schritt soll ein "Regionaler Naturpark" im Sinne des sich in Revision befindlichen Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) realisiert werden. Sicherung der Oberammergauer Wiesmahdflächen
Aufstellung eines Wiesmahdpflegeprogrammes (finanzielle Anreize) und später eines Flurentwicklungsprogrammes (Neuordnung des Besitzes, neuer Pflegeplan) zur Sicherung der Wiesmahdflächen. Mehr »Silbertaler Waldschule
Die Silbertaler Waldschule beschäftigt sich mit allen Facetten des Lebens im Wald. Von den allgemeinen Funktionen des Bergwaldes über die Waldnutzung bis hin zu speziellen Themen wie "Schutzschild Bergwald" "Die Farben des Waldes" oder "Das große Krabbeln" reichen die Inhalte der drei- bis vierstündigen geführten Wanderungen. Die Lehrinhalte werden direkt in der Natur, bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten vermittelt. Das Angebot wird an die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen angepasst und soll vor allem Freude und Interesse am Wald wecken. Mehr »Studie für die Ausbarbeitung eines Schutz- und Massnahmenplans der natürlichen und landwirtschaftlichen Räume sowie der Wälder der Gemeinde Gap
Die Stadt Gap strebt nach einer kompletten Überarbeitung und anschliessenden Neufassung ihrer Planungsunterlagen. Damit will die Stadt ihre Lebensqualität verbessern und den Erhalt des natürlichen Erbes fördern, wie z.B. die aussergewöhnlichen natürlichen Räume, Landschaften, Landbewirtschaftungsformen und die Vielfalt des biologischen Gleichgewichtes. Ziel dieser Vorgehensweise ist die Entwicklung verschiedener sich ergänzender nachhaltiger Landnutzungsformen und die Festlegung der dafür notwendigen Instrumente und Massnahmen. Mehr »Tourismuskonzept Hindelang mit Schwerpunkt PROJEKT EXPO 2000 "Hindelang - Natur und Kultur"
Flächendeckend extensive Berglandwirtschaft mit Erhalt der ökologisch vielfältigen Kulturlandschaft sowie des Landschaftsbildes, Förderung der Direktvermarktung und -weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse vor Ort, Erhalt der bäuerlichen Kleinbetriebe, Tourismusentwicklung in Einklang mit Natur und Kultur im Rahmen einer nachhaltigen Kommunalentwicklung, Einbezug der Gäste in die Projekte. Mehr »Trockenmauern in Röthis
Trockenmauern sind von großer ökologischer und für die Gemeinde von kulturhistorischer Bedeutung. In den vergangenen Jahrzehnten sind viele Trockenmauern verfallen oder durch Ausweitung der Siedlungen verschwunden. Im Projekt werden gemeinsam mit arbeitslosen Jugendlichen alte Trockenmauern saniert und neue errichtet. Grundeigentümer und Bevölkerung sollen für die Erhaltung dieser wertvollen Landschaftselemente sensibilisiert werden. Gleichzeitig profitiert das Ortsbild von diesen Aktivitäten. Umsetzungsstrategien für die In-Wert-Setzung von Natur und Landschaft für den Tourismus
Mit dem Ökomodell Achental haben die Gemeinden im Rahmen von Dynalp ein vielfältiges und umfangreiches "Massnahmenbündel" für die Inwertsetzung der einmaligen Kulturlandschaft geschaffen. Erfolgreich umgesetzt wurden z.B. gemeinsame Veranstaltungskalender, Natur- und Wanderführer, div. Workshops, Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen, allgemeine Marketingaktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit. Mehr »Umweltfibel Weissensee
Erstellung einer Umweltfibel für den Gastgeber sowie einer eigene Ausgabe für den Gast, die praktische Zusammenstellungen von Tips zum Schutz der Umwelt enthalten. Mehr »Weissensee - Spielplatz der Natur
Erstellung eines Ortsleitbildes Weissensee mit einem Maßnahmenkatalog zur Sicherung eines ökologisch vertretbaren Tourismus; Erhalt der eigenen Identität und der regionalen Wirtschaftsstruktur in einem touristischen Gebiet. Mehr »Wohnen in Mäder = Leben in der Natur
In einer 320 ha kleinen Gemeinde, mit über 1.000 EW/km², hat Raumnutzung einen besonderen Stellenwert. Zonenplan im Gebiet Gola di Lago
Das Koordinationsblatt 9.13 des kantonalen Richtplans Tessin 1990 sieht für Gola di Lago folgende Zielsetzung vor: "Die Interessen der Erholungssuchenden mit Äntlibuecher Schuelschätz
Im Bildungsforum Biosphäre Entlebuch (BBE) sind die Bildungsinstitutionen der UNESCO Biosphäre Entlebuch (UBE) sowie Natur- und Landschaftsschutzorganisationen vertreten. Es ist zusammen mit dem Biosphärenmanagement für die Umsetzung des Bildungsauftrages der Biosphäre verantwortlich. Die Vision des Forums ist es, dass am Ende der Schulzeit alle SchülerInnen des Entlebuchs BotschafterInnen "ihrer" UNESCO Biosphäre und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sind. Im Sinne der Partizipation soll diese Vision gemeinsam mit den über 250 Lehrpersonen, den 2500 Schülerinnen und Schüler, dem Pädagogischen Medienzentrum sowie den Foren der UBE im Projekt "Äntlibuecher Schuelschätz" verwirklicht werden. Im Schuljahr 2006/07 erfolgt die Umsetzung mit den Primarschullehrpersonen, im Schuljahr 2007/08 mit den Oberstufenlehrpersonen. Die UBE möchte sowohl in inhaltlicher Hinsicht als auch auf Prozessebene Pionierarbeit für die "UN-Dekade für Bildung und nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) leisten. Ökomodell Schlechinger Tal
Unter dem Motto "Gesunder Lebensraum - Herausforderung für uns alle" schlossen sich Landwirte und Bürger 1997 im Ökomodell Schlechinger Tal zusammen, um eine umweltverträgliche Gemeindeentwicklung im Sinne der Agenda 21 einzuleiten. Die tragenden Säulen sind die Natur und Landschaft, die Land- und Forstwirtschaft und das Gewerbe und der Tourismus. Mehr » |