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Die Gräben von Kurtinig

 

Bestandsaufnahme der Entwässerungsgräben von Kurtinig, Revitalisierungsvorschläge und Umsetzung.


Zielsetzung:

Erhaltung der Entwässerungsgräben, Sicherung und Aufwertung der Funktionen Hochwasserschutz und Lebensraumkorridor.

Durchführung:

In den Jahren 1997/98 wurde zur Bestandsaufnahme (kartographisch, hydrologisch, floristisch, faunistisch) der Gräben mit Revitalisierungsvorschlägen (Öffnen verrohrter Abschnitte, Bepflanzung, Schaffung von Trittsteinbiotopen) durch den Biologen Dr. Michael Gasser, Brixen, eine Studie durchgeführt. Im Jahr 1999 wurden dann auf ehemaligen Obstwiesen drei Trittsteinbiotope angelegt (600 - 1500 qm), sowie Gemeindebestimmungen zum Schutz der Gräben beschlossen. Für das Jahr 2000 sind weitere Einzelmaßnahmen (z.B. Neuanlage und Pflege von Biotopen auf Privatinitiative), sowie Gräben-Folder in Planung.

Wirkung:

Erfolgreiche Sensibilisierung der Bevölkerung über die landschaftsökologische und hydrologische Funktion der Gräben. Erste Feuchtlebensräume neu geschaffen.

Standort:

Kurtinig

Beteiligte:

Gemeinde Kurtinig a. d. Weinstraße, Amt für Landschaftsökologie der Provinz Südtirol, Obstbauern

Finanzierung:

Die Gesamtkosten für Studie und Renaturierung betrugen ca. 40 Mio. Lire. Folgendermaßen wurde das Projekt finanziert:
Studie: 80% Abteilung Natur und Landschaft des Amtes für Landschaftsökologie des Landes Südtirol, 20% Gemeinde;
Renaturierung: 80% Abteilung. Natur und Landschaft des Amtes für Landschaftsökologie des Landes Südtirol, 20% Grundbesitzer

Ansprechperson:

Gemeinde Kurtinig
Walter  Giacomozzi
St. Martinsplatz 1
39040  Kurtinig
IT
Telefon:  +39 0 471 817141
Telefax  +39 0 471 818035
Email:  Kurtinig@GVCC.net
Internet  www.gemeinde.kurtinig.bz.it
 

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