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Nachhaltige Betriebsführung von Alpenvereinshütten

 

Die Schutzhütten der Alpenvereine nehmen bei einer Bettenkapazität von ca. 90'000 Betten jährlich etwa 12 Mio. BesucherInnen auf und spielen eine wichtige "strategische" Rolle im alpinen Tourismus. Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat sich zum Ziel gesetzt, Massnahmen zu treffen, um die schädigenden Einflüsse auf die alpine Umwelt zu reduzieren.
Red. Steigende Besucherzahlen auf den Schutzhütten führen zu sichtbaren Umweltproblemen. Seit 1986 spielt der DAV in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein OeAV eine Pionierrolle in der Entwicklung neuer Strategien und Lösungen. Die ersten Ergebnisse wurden an einem Internationalen Symposium im April 1995 in Innsbruck-Igls präsentiert.
Dieser vielversprechende Weg solcher Pionierprojekte soll beibehalten werden. Der Schwerpunkt wird auf zwei kritische Bereiche gelegt: Wasser und Energie. Priorität haben die Reduktion der Schadstoffe (Abwasser, Abfälle,....) und erneuerbare Energieressourcen. Mittlerweile wurden schon über 150 Schutzhütten mit Energieanlagen ausgestattet, die eine Alternative zur fossilen Energie darstellen. Ausserdem wird seit 1996 ein Umwelt-Gütesiegel für Schutzhütten vergeben.
Es besteht ein grosser Wille, die Kontakte zwischen den verschiedenen Alpenvereinen zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen. Mittlerweile hat auch der Französische Alpenverein (CAF) mit der Installation von mehreren Solargeneratoren Impulse gesetzt.
Technische Lösungen sind jedoch immer äusserst kostspielig. Die Minimierung der Bedürfnisse und dadurch die Reduzierung der umweltschädigenden Schadstoffe bleiben immer noch die besten Lösungen.

Handlungsbereiche der Alpenkonvention:

In Artikel 2 des Protokolls "Energie" verpflichten sich die Vertragsparteien zur "Verminderung der Beeinträchtigungen von Umwelt und Landschaft durch die energietechnischen Infrastrukturen einschliesslich jener zur Abfallentsorgung (...)"

Projekt Region:

Deutschland und Österreich, Alpenraum
 

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