Öffentlicher Verkehr für den Vr¡Çič-PassDie Gemeinde Kranjska Gora bemüht sich seit längerem um eine verkehrstechnische und umweltfreundliche Lösung für die Alpentäler Vrata, Kot, Krma, Planica und den Transitverkehr über den Hochgebirgspass Vr¡Çič (1611 m.ü.M.). Die Situation am Vr¡Çič-Pass ist im Sommer und im Winter äusserst kritisch: Im Sommer aufgrund des Reiseverkehrs, im Winter durch Schneeräum- und Salzstreufahrzeuge, die in diesem karstigen Gebiet mit Trinkwasserquellen jedes Jahr über 400 t Salz streuen. Statt auf den Ausbau der Pass-Strasse setzt die Gemeinde Kranjska Gora auf den öffentlichen Verkehr. Zwischen Kranjska Gora und Bovec wurde bereits eine Busverbindung eingerichtet. Da in Slowenien jedoch der Staat für die Verwaltung der Strasse zuständig ist und die Gemeinden nur in den ruhenden Verkehr eingreifen dürfen, bleibt der Gemeinde nur die Möglichkeit, eine Parkgebühr zu erheben. Die Einnahmen fliessen jedoch nicht nur in den Strassenunterhalt, sondern in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Die Gemeinde Kranjska Gora sieht in diesen Massnahmen einen wichtigen Schritt zur Förderung des öffentlichen Verkehrs. Aus diesem Grund legt sie auch grossen Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. Handlungsbereiche der Alpenkonvention:Artikel 13 Verkehr und Beförderung von Touristen Die Vertragsparteien fördern Massnahmen, die auf eine Einschränkung des motorisierten Verkehrs in die touristischen Zentren abzielen. Sie unterstützen zudem private oder öffentliche Initiativen, welche die Erreichbarkeit touristischer Orte und Zentren mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessern und die Benutzung solcher Verkehrsmittel durch die Touristen fördern sollen.Projekt Region:Slowenien, Vr¡Çič-Pass |