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Bregenzerwälder Tracht als lebendiges Brauchtum

 

Seit dem 17. Jahrhundert hat sich die Bregenzerwälder Frauentracht in den Grundzügen nicht verändert, sondern sich jeweils der Zeit angepasst. Es ist die älteste Tracht im deutschsprachigen Raum, aber dennoch lebendig geblieben und ist aus dem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken. Sie ist lebendiger Bestandteil des gelebten Brauchtums in der Region. Die Herstellung ist nach wie vor sehr aufwendig und kostenintensiv, die dazu notwendigen Fertigkeiten sind nicht mehr selbstverständlich.
Um den Weiterbestand zu sichern, wurde in der "Juppenwerkstatt" Riefensberg neben einem Trachtenmuseum auch die Möglichkeit der weiteren Herstellung sichergestellt und untergebracht.

Bregenzerwälder Tracht: Glanzjuppe d. h. Leinenjuppe mit schwarzem Mieder, Seidenärmel und der Brämenkappe als Kopfbedeckung.

Bregenzerwälder Tracht: Glanzjuppe d. h. Leinenjuppe mit schwarzem Mieder, Seidenärmel und der Brämenkappe als Kopfbedeckung.

Leinengewebe wird auf der Wiese von der Sonne getrocknet.

Leinengewebe wird auf der Wiese von der Sonne getrocknet.

Zielsetzung:

Die Juppenwerkstatt soll in Form eines lebendigen Museums geführt werden. Um diesem einen neuen Impuls zu geben und auch der jüngeren Bevölkerung die eigenen Traditionen wieder näher zu bringen, wird im Rahmen von DYNALP eine Ausstellung über die aufwendigen Gold- und Silberschmuckarbeiten der Tracht und ein Film zur Herstellung der aufwendigen Bregenzerwälder Frauentracht erstellt. Die Herstellung der Tracht ist mit ihren Elementen an die Jahreszeiten gebunden und stark mit den Arbeiten des noch lebendigen Kunsthandwerks verknüpft. Gleichzeitig ermöglicht der Film die Darstellung der vielfältigen Bräuche rund um das Tragen der Tracht. Seit Bestehen der Juppenwerkstatt wurden über 200 "Juppen" restauriert bzw. neu hergestellt.

Durchführung:

Abklärung des Inhaltes und des Zieles für den Film,
Erstellen des Filmes über den Zeitraum eines Jahres, da sowohl die Herstellung und auch die dazugehörenden Bräuche an den Jahreszeitenablauf gebunden sind.
Einbindung des Tägervereines der Juppenwerkstatt,der Trachtenträger, der KunsthandwerkerInnen, der Ortsvereine bei der Erstellung des Filmes.

Wirkung:

Vertreter der Gemeindeverwaltung, Trägerverein der Juppenwerkstatt, KunsthandwerkerInnen, Vertreter der Ortsvereine und der Wirtschaft.

Standort:

Riefensberg

Beteiligte:

Vertreter der Gemeindeverwaltung, Trägerverein der Juppenwerkstatt, KunsthandwerkerInnen, Vertreter der Ortsvereine und der Wirtschaft.

Finanzierung:

Gemeinde, Beitrag des Vereins, EU-Mittel

Projektkosten:

15'000.00 Euro

Ansprechperson:

Gemeinde Riefensberg
Herbert  Dorn
Dorf 157
6943  Riefensberg
AT
Telefon:  +43 5513 83560
Telefax  +43 5513 8356 6
Email:  buergermeister@riefensberg.at
Internet  http://www.riefensberg.at
 

Weiterführende Informationen:


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