Sie befinden sich hier:
Startseite Infoservice alpMedia Good Practice Zwanzig Jahre Renaturierung der Marzoller Au - ein Lebensraum verändert sich
Navigation
 

Zwanzig Jahre Renaturierung der Marzoller Au - ein Lebensraum verändert sich

 

Eintiefungen der Saalach und durchgeführte Regulierungsmaßnahmen führten zum Ausbleiben jährlicher Überschwemmungen im Marzoller Auwaldbereich. Durch 1981 beginnende Maßnahmen wurde durch Wiedervernässung ein Feuchtbiotopraum wiederhergestellt. Über die bisherigen Erfolge und etwaige weitere Zielsetzungen wurde eine umfangreiche Studie gefertigt.


Zielsetzung:

Entwicklung neuer Lebensräume für Pflanzen und Tiere, Schaffung vielfältiger Gewässerstrukturen, Aufwertung der Matzoller Au als Erlebnis- und Erholungsraum

Durchführung:

Mit den notwendigen fortswirtschaftlichen und wasserbaulichen Maßnahmen wurde bereits 1981 begonnen. 1986 wurde der Zustand erstmals durch eine ingenieurbiologische Arbeit von Frau Sabine Graf erfasst. Als Alpenstadt des Jahres 2001 hat die Stadt Bad Reichenhall eine Entwicklungsstudie bei der UNI Salzburg, Bereich Vegetationsökölogie, in Auftrag gegenben.

Wirkung:

Durch die Maßnahmen zur Wiederbewässerung entstanden eine Vielzahl von sogenannten Stillgewässern. Alte Verbindungsgräben konnten wieder bewässert werden und bilden ein verzweigtes feuchtbiotopes Verbundsystem von stehenden Gewässern (Stillgewässer). Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren hat sich dadurch entschieden erhöht. Dies trifft in erster Linie für Wasser- und Sumpfpflanzen wie z. B. die Sumpf-Segge und das Schilf zu. Gleichzeitig haben sich Pflanzen gefunden, die in Bayern und / oder Deutschland auf der Roten Liste stehen. Vereinzelte Arten haben im Marzoller Aubereich mehrere voneinander unabhängige Vorkommen gebildet (Alpenveilchen, Geflecktes Knabenkraut, Wasserschwertlilie Ufer-Reitgras). Aus forstwirtschaftlicher Sicht weisen besonders die Grauerlen einen naturverjüngten Bestand auf.

Projekt Region:

Stadt Bad Reichenhall

Standort:

Bad Reichenhall

Beteiligte:

Stadt Bad Reichenhall, Forstamt Berchtesgaden, Wasserwirtschaftsamt Traunstein, Bezirksfischereiverein

Finanzierung:

Studie (ca. 2.500,- €) aus kommunalen Haushaltsmittel, Maßnahmen selbst aus betrieblichen Eigenmitteln und Fördermitteln (nicht bezifferbar)

Ansprechperson:

Stadt Bad Reichenhall
Ordnungsamt
Christian  Staudacher
Rathausplatz 1
83421  Bad Reichenhall
DE
Telefon:  +49 8651 775 234
Telefax  +49 8651 775 213
Email:  christian.staudacher@stadt-bad-reichenhall.de
Internet  http://www.stadt-bad-reichenhall.de
 

Powered by Plone

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: