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15.03.2008

Klimawandel und Alpen

Skipiste
Die Neunzigerjahre waren global gesehen die wärmste Dekade seit Beginn zuverlässiger instrumenteller Messreihen um 1860, und höchstwahrscheinlich auch die wärmste des letzten Jahrtausends. Für die Alpenländer sind die jüngsten Ergebnisse bezüglich der Hydrosphäre, d.h. Wasserkreislauf, und Kryosphäre, d.h. Schnee und Eis, von besonderer Bedeutung. Weniger Schnee und mehr Regen werden die Winter der Zukunft bestimmen. Schon bei einer Erwärmung um 1°C wird die mittlere Dauer der Schneebedeckung in manchen Regionen um 4 bis 6 Wochen zurückgehen. Hoffnungsträger im Klimadilemma sind die kommunale Energiepolitik, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energie und die Förderung einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise.

15.03.2008

Wasserkraft in den Alpen

Staudamm
Liefert Wasserkraft Ökostrom? Wasserkraft zählt zu den regenerativen Energiequellen. Die Nutzung der Wasserkraft ist emissionsfrei und hat keine negativen Auswirkungen auf unser Klima. Zudem können relativ kostengünstig große Strommengen produziert werden. Was will man mehr?
Umweltbewusste wollen mehr. Denn die Nutzung von Wasserkraft bringt auch starke hydrologische Veränderungen und große Eingriffe in die Gewässersysteme mit sich. Es können ganze Ökosysteme irreversibel dabei zerstört werden. Gerade in den Alpen wurden zuvor natürliche oder naturnahe Landschaften durch den Bau von Wasserkraftwerken zerstört.
Ist Strom aus Wasserkraft also Ökostrom, oder nicht?

15.03.2008

Windenergie in den Alpen

Fotomontage Windparks
Die Sorge um die Klimaerwärmung mit all ihren Folgen, deren Ursache zu einem grossen Teil in den CO2-Emissionen liegt, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger frei werden, hat schon länger den Weg freigemacht für ein Umdenken bezüglich fossiler Energien.
Zudem wandelt sich auch die wirtschaftliche Seite: Bis jetzt hatten erneuerbare Energien bei sinkenden Ölpreisen wenig Chancen. Doch nun werden erneuerbare Energien immer günstiger. Spitzenreiter bezüglich Wirtschaftlichkeit ist dabei die Windenergie. Die Preise für Rohöl sind mittlerweile hoch - Tendenz steigend. Ganz abgesehen von der Ressourcenerschöpfung: Öl ist kein Stoff, auf den man in Zukunft zählen kann.

15.03.2008

Freizeitverkehr

Parkplatz unterhalb Skigebiet
Der Hintergrundbericht des Dossiers "Mobilität in der Freizeit" stellt aktuelle Zahlen und Fakten zum Thema Freizeitverkehr vor: "Welche Aktivitäten sind der Motor, welche Verkehrsmittel werden gewählt, wie sieht es im Ländervergleich aus und welche Probleme bringt der Freizeitverkehr mit sich?". Im Hauptteil werden Beispiele zur Umsetzung nachhaltiger Mobilität im Freizeitverkehr im Alpenraum präsentiert. Sonderangebote des öffentlichen Verkehrs für Freizeitaktivitäten sowie Projekte für nachhaltigen Verkehr im Tourismusbereich sind die Schwerpunkte. Der Freizeitverkehr macht in Ländern wie der Schweiz, Österreich oder Deutschland bereits jeweils 50-60% des Gesamtverkehraufkommens aus. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Freizeitverkehr ist in diesen Ländern sehr hoch - etwa 60-80%. Für die Zukunft wird mit steigendem Anteil an Freizeitverkehr gerechnet.

15.03.2008

Stürmische Zeiten im Bergwald

Bergwaldprojekt
Vier Stürme machten in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den Alpenländern von sich reden: Vivian und Wiebke im Februar 1990 sowie Lothar und Martin im Dezember 1999. Allen gemeinsam sind die verheerenden Schäden, bemerkenswert ist auch die kurze Zeitspanne, in der sie aufeinander folgten.
Der nur in deutscher Sprache vorliegende Hintergrundbericht des Dossiers liefert einen Überblick über Ausmasse und Ursachen der Sturmschäden im Wald sowie über den Umgang mit Sturmflächen in Abhängigkeit von verschiedenen Nutzungsinteressen.

15.03.2008

Künstliche Beschneiung im Alpenraum

Schneekanonen
Immer mehr Skipisten in den Alpen sind mit künstlichen Beschneiungsanlagen ausgerüstet. Umweltschutz- und Tourismuskreise beurteilen das Thema Kunstschnee oft kontrovers. Der Hintergrundbericht enthält Fakten sowohl zur ökologischen wie auch zur ökonomischen Seite der Beschneiung. Nach einer Einführung zu den Wurzeln und der Entwicklung der künstlichen Beschneiung werden die Funktionsweise und der Ressourcenverbrauch von Schneekanonen beleuchtet, die heutige Situation in den Alpen beschrieben, die Kosten untersucht und die Auswirkungen der künstlichen Beschneiung auf die Umwelt diskutiert. Ein Kapitel zu Klimawandel und Perspektiven des Wintertourismus rundet den Hintergrundbericht ab.

15.03.2008

Energieeffiziente Häuser aus regionalem Holz im Alpenraum

Gemeindezentrum Ludesch
Wissen Sie eigentlich, wie viel Geld Ihnen Ihr Haus dank schlechter Energieausnutzung täglich aus der Tasche zieht? Sparen Sie sich`s - und gönnen Sie sich obendrein ein angenehmes, gesundes Raumklima und viel Sonnenlicht in den eigenen vier Wänden.
Mit diesem Dossier unterstützen wir Sie dabei. Wir informieren über energieeffiziente und ressourcenschonende Bau- und Sanierungsweisen und liefern Anregungen und Informationen zur Verwendung von regionalem Holz als Bau- und Brennstoff.
Neben einem Hintergrundbericht finden Sie viele nachahmenswerte Projektbeispiele, Literatur- und Veranstaltungshinweise und werden über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens im Alpenraum auf dem Laufenden gehalten.
Das Dossier ist Ergebnis eines Projektes, das die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA im Jahr 2004 im Auftrag des Fürstentums Liechtenstein durchgeführt hat.


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