CIPRA Erfolge für Mensch und Alpen
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Mit Abschluss des Econnect-Projekts mit CIPRA-Beteiligung hat der Gedanke in den Alpen endgültig Fuss gefasst, dass die biologische Vielfalt nicht allein in Schutzgebieten erhalten werden kann. Es braucht auch den Austausch zwischen den Schutzgebieten. Getragen von einem breiten Konsortium und einer gemeinsam erarbeiteten Vorgehensweise setzen sieben „Pilotregionen“ Massnahmen um, die Lebensräume über Schutzgebiete hinaus vernetzen. Die Anstrengungen der CIPRA, das Econnect-Projekt und die Initiative Ökologisches Kontinuum auf den Weg zu bringen, zeigen damit erste Früchte und bieten Raum für weitere Aktivitäten zum Thema. Mehr |
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Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein lobte im Frühjahr 2010 den von der CIPRA mitinitiierten Architekturpreis «Konstruktiv» aus, der mit € 50.000 dotiert ist. Die drei Preisträger wurden von einer internationalen Jury bestimmt. Insgesamt wurden über 200 Projekte eingereicht, aus 25 davon gingen Preisträger und Anerkennungen hervor. Diese breite Sammlung an nachhaltigen Gebäuden aus dem Alpenraum wird mit einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Zeitschrift "Hochparterre" publizierte ausserdem in einem mehrsprachigen Sonderheft Preisträger und Nominierungen. Die Publikation erreicht über 60.000 LeserInnen alpenweit. Mehr |
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Mit circa 200 internationalen TeilnehmerInnen war die Tagung «Kühler Kopf im Treibhaus» vom 2. bis 3. April 2009 in Bozen/I ein grosser Erfolg. Die Referate und Beispiele veranschaulichten zusammenfassend, wie bewusst mit der umfangreichen Thematik „Klimawandel“ umgegangen werden kann. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA richtete die Tagung im Rahmen ihres cc.alps-Projektes in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bozen aus. Mehr |
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Zwei grosse unabhängige Projekte sind aus dem Projekt «Zukunft in den Alpen» entstanden, die sich mit den Themen und Kenntnissen des Projekts befassen: DYNALP², ein Förderprogramm für Gemeinden, und NENA, ein Interreg-Projekt für den Aufbau eines Netzwerks von Unternehmen. Mehr |
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Der 3. Alpenreport der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA mit Sitz in Schaan/FL wurde mit einem Anerkennungspreis des Premio Gambrinus „Giuseppe Mazzotti“ ausgezeichnet. Die hochkarätig besetzte Jury des italienischen Literaturpreises streicht insbesondere lobend hervor, dass die CIPRA mit diesem Beitrag nicht nur auf Probleme fokussiert, sondern auch erfolgreiche Lösungsansätze präsentiert. Mehr |
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Auf Anregung der CIPRA haben die Vertragsparteien der Alpenkonvention – also die Alpenstaaten und die EU – während der 9. Alpenkonferenz in Alpbach/A beschlossen, einen konkreten Aktionsplan für den Klimaschutz inklusive Zeitplan auszuarbeiten. Die Alpen mit ihren Ressourcen an Holz, Wasser, Sonne, Wind und Geothermie besitzen das Potenzial eine Modell-Region für den Klimaschutz zu werden, die die Kyoto-Ziele bei weitem übertrifft. Die CIPRA wird den Prozess zur Erarbeitung eines entsprechenden Aktionsplans mit kritischen Augen begleiten. Mehr |
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Der alpenweite Wettbewerb "Zukunft in den Alpen“ hat ein grosses Echo hervorgerufen. Personen und Organisationen aus allen acht Alpenländern haben 570 Projekte eingereicht. Gefragt waren die besten Vorhaben für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. Im Rahmen von Zukunft in den Alpen sammelt und belohnt die CIPRA auf diese Weise innovative Ideen, die bereits umgesetzt werden. Drei Preise gingen an Projekte aus Österreich (Salzburg, Tirol, Vorarlberg), zwei nach Italien (Friaul, Südtirol) und jeweils ein Preis nach Deutschland, Slowenien und in die Schweiz. Die Wettbewerbsbeiträge können in der Rubrik Zukunft in den Alpen angesehen werden. Mehr |
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In der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe wurde am 22. Juni die "Zentralasiatische Bergdorfallianz" nach dem Vorbild des Gemeindenetzwerks "Allianz in den Alpen" gegründet. Die Veranstaltung war nach einer Tagung im September des letzten Jahres in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek bereits die zweite Bergdorf-Konferenz in Zentralasien. Die Gründung erfolgte in Zusammenarbeit mit der CIPRA. Mehr |
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Mit der Website alpMedia hat die CIPRA den Anerkennungspreis des "Alp Web Award 2002" erhalten. Der Preis wurde von der Sektion "Cervignano del Friuli Giusto Gervasutti" des italienischen Alpenvereins verliehen. Er steht unter dem Motto "Die Berge im Internet". Die prämierten Webseiten wurden von Internet-Nutzern vorgeschlagen. Nach einer Vorauswahl hat eine Jury aus Spezialisten der Bereiche Kommunikation, Marketing, Design, Kunst und Technik die Gewinner bestimmt. Mehr |
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Lange forderte die CIPRA die Einrichtung eines Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention. Am 01.01.2003 wurde schliesslich das Ständige Sekretariat mit Sitz in Innsbruck/A und einer Aussenstelle in Bozen/I eingerichtet. Damit hat die Alpenkonvention gute Voraussetzungen, um die politischen Prozesse dauerhaft voranzutreiben und die Umsetzung zu gewährleisten. In der Tat kann die Alpenkonvention heute Resultate vorweisen, die sich sehen lassen können, wie die CIPRA mit Befriedigung feststellt. Mehr |
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Das Kuratorium des Binding-Preises für Natur- und Umweltschutz verleiht jährlich gemäss dem Wunsche der Stifter Sophie und Dr. Karl Binding den Binding-Preis. 2001 erhält die CIPRA aufgrund ihrer beispielhaften Impulse und Leistungen für den Natur- und Umweltschutz den Binding-Preis: "In Würdigung des alpenübergreifenden Einsatzes dieser nichtgouvernementalen Organisation zum Schutz und zur Entwicklung des Alpenbogens in den letzten 50 Jahren. Der CIPRA sind wesentliche Anstösse zur Einleitungen nachhaltiger Entwicklungen in den Alpen zu verdanken." |
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Kaum hatte die CIPRA von der Verleihung des TUI-Umweltpreises erfahren, wurde ihr von der "Fédération des Associations des Journalistes de Tourisme“ (FEDAJT) mitgeteilt, dass diese sie mit dem diesjährigen "Etoile d’or“ auszeichnen werde. Der Preis wird alljährlich für Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Tourismus verliehen. Die FEDAJT wurde 1993 gegründet und ist eine internationale Vereinigung von 800 Reise-JournalistInnen aus acht Ländern mit Sitz in Belgien. |
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Mit der Umweltauszeichnung an die CIPRA würdigt die TUI die langjährigen, grenzüberschreitenden Aktivitäten der CIPRA in den Alpenländern zum dauerhaften Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes. Besonders ausschlaggebend für die Entscheidung war gemäss interner Mitteilung die engagierte, unabhängige und integrative Arbeit der CIPRA auf dem Weg zur Alpenkonvention und deren Umsetzung, bis hin zur erfolgreichen Initiative des Gemeindenetzwerks "Allianz in den Alpen“. |
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Die Alpenkonvention auf kommunaler Ebene modellhaft umzusetzen lautete das Ziel, mit dem das Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" 1997 gestartet war. Die CIPRA initierte die Allianz in den Alpen und begleitete die zweijährige Pilotphase. Sie vermittelte dem Gemeindenetzwerk bis Ende 1997 entscheidende Impulse. Anlässlich der CIPRA-Jahresversammlung in Bovec/Sl wurde das Gemeindenetzwerk in einen eigenständigen Verein überführt. Mehr |
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Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer verleiht anlässlich ihrer 26. Konferenz den Umweltpreis in Gold "in Anerkennung der von ihr initiierten und begleiteten Alpenkonvention" an die CIPRA. Aus der Ansprache: "Die CIPRA hat mit ihrem Projekt in länderübergreifender Zusammenarbeit die angewandte Alpenforschung und die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum unterstützt. Die CIPRA hat dazu beigetragen, das System Alpen und dessen Beeinträchtigung durch den Menschen besser zu verstehen. Dadurch sind grundlegende Voraussetzungen für die Ableitung von effektiven Massnahmen für eine nachhaltige Nutzung und Entwicklung des Alpenraums geschaffen worden..." |
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Ein Meilenstein in der Geschichte der CIPRA war die Entwicklung der Alpenkonvention: "Die wohl bedeutendste Aufgabe der Alpenkommission muss es sein, eine Internationale Alpenkonvention auszuarbeiten und für deren Annahme durch die beteiligten Länder Sorge zu tragen.“ Dieser Satz steht in den Vorbereitungsdokumenten aus dem Jahre 1951 für die Gründung der CIPRA. Es hat 40 Jahre gedauert, bis am 7. November 1991 in Salzburg ein “Übereinkommen zum Schutz der Alpen - die Alpenkonvention“ von den UmweltministerInnen der Alpenstaaten und dem Umweltkommissar der EU unterzeichnet wurde. Mehr |















