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Die Natur kennt keine Grenzen - Das ökologische Kontinuum von ALPARC, CIPRA, ISCAR und WWF

03.04.2008

Die Natur in den Alpen soll besser vernetzt und dazu sollen Hindernisse für die Wanderung von Tieren und die Ausbreitung von Pflanzen durchlässiger werden. Die CIPRA will dafür gemeinsam mit dem Netzwerk alpiner Schutzgebiete ALPARC, dem WWF Alpenraumprogramm und dem Internationalen Wissenschaftlichen Komitee Alpenforschung ISCAR ein „ökologisches Kontinuum“ in den Alpen ermöglichen. Der Startschuss für ein entsprechendes Vorprojekt ist im Juli 2007 gefallen.

Die Zerschneidung der natürlichen Lebensräume und der Landschaft durch Strassen und Siedlungen ist eine der wichtigsten Faktoren für die abnehmende Artenvielfalt in Europa. © Yann Kohler

Die Natur hält sich nicht an Schutzgebiets- oder Staatsgrenzen. Immer häufiger zerschneiden zudem menschliche Eingriffe in Natur und Landschaft Lebensräume und hemmen den Austausch und die Wanderung von Tieren und Pflanzen dauerhaft. Dies gefährdet die für Europa einzigartige biologische Vielfalt in den Alpen.
Ein ökologischer Verbund über die ganzen Alpen und darüber hinaus soll Abhilfe schaffen. Hierzu bereiten die CIPRA, ALPARC, ISCAR und der WWF ein Grossprojekt vor. Erste Aktivitäten sind die Erstellung eines Massnahmenkatalogs, die Auswahl von Pilotgebieten zur beispielhaften Umsetzung der Massnahmen und die Identifizierung aller für einen alpenweiten ökologischen Verbund relevanten Verbindungen.
Die Projektpartner arbeiten im Rahmen der neu eingerichteten Plattform „Ökologischer Verbund“ der Alpenkonvention eng mit den Alpenstaaten zusammen. Die schweizerische MAVA Stiftung für Natur finanziert das bis Ende 2008 dauernde Vorprojekt.

Kontakt: CIPRA International, Aurelia Ullrich, +423 237 40 33, Kontakt

Artikelaktionen
Weiterführende Informationen

Gemeinsames Web Projekt Ökologisches Kontinuum und Plattform Ökologischer Verbund

Broschüre Ökologische Netzwerke im Alpenraum

alpMedia-Dossier ökologische Netzwerke

Artikel aus dem CIPRA-Info (Nr. 83)

Projektpartner

CIPRA




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