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100max

Das Alpenspiel zum Klimaschutz

Ungefähr 6,8 Kilogramm CO2 darf jeder Mensch täglich ausstossen, damit unser Klima im Gleichgewicht bleibt. Wir rechnen dies um: 100 Punkte die jeder Mensch jeden Tag zur Verfügung.

Wir essen, wir kaufen Kleider, wir wohnen in Häusern, die wir im Winter heizen, im Sommer kühlen und abends beleuchten, wir fahren mit dem Zug, Bus oder Auto umher – unser Lebensstil erzeugt direkt und indirekt CO2. Derzeit leben wir weit über dem verträglichen uns zustehenden Mass. Statt der möglichen 100 Punkte verbrauchen wir im Schnitt 450 Punkte pro Tag. Wir leben über unsere Verhältnisse – nicht nur beim CO2–Ausstoss. Macht mehr Konsum glücklicher? Lebt besser, wer schneller und weiter unterwegs ist? Ein guter Tag ist ein Tag, an dem wir Mass halten.

Prüfe, wie viele Punkte du im Alltag verbrauchst.

Es gibt Tage, die sind sich ähnlich: Aufstehen, waschen, frühstücken, zur Arbeit fahren, arbeiten, zu Mittag und zu Abend essen, Freizeit nutzen, schlafen. Fast jede Tätigkeit ist mit CO2-Ausstoss verbunden. Die Heizung der Wohnung, die Fahrt ins Büro, die Lasagne zum Mittag, die Stunden vor dem Computer...

Suche nach Alternativen mit weniger Punkten.

Überall bieten sich Alternativen an, die weniger Punkte verbrauchen. Die Heizung ein Grad absenken, biologisch produzierten Kaffee trinken, mit dem Rad zur Arbeit fahren, einen stromsparenden Laptop verwenden, ein Spaziergang am Abend und tausend andere Dinge.

Mit 100 Punkten in den Alpen leben.

Die Alpen sind ein sensibler Lebensraum, der auf den Klimawandel besonders schnell reagiert. Die Menschen in den Alpen können zum Klimaschutz beitragen. Städte und Gemeinden aus den sieben Alpenländern stellen sich der Herausforderung. Dazu benötigen sie die Unterstützung ihrer Bewohner. 2016 konnten mit «100max – dem Alpenspiel zum Klimaschutz» Familien und Wohngemeinschaften ausprobieren, ob und wie sie mit 100 Punkten am Tag auskommen.

So funktioniert’s.

Die teilnehmenden Haushalte rechneten an zwei Wochen im Jahr täglich in Punkte um, was sie alles konsumieren, was sie anziehen, wie sie sich fortbewegen. Unter www.100max.org kontnen sie ihre Punkte berechnen, speichern und mit den Ergebnissen der rund 70 anderen teilnehmenden Haushalte vergleichen und sich gegenseitig gute Tipps geben. Dort liess sich auch ganz einfach nachschauen, wie und wo sie Punkte einsparen können. Nach Ablauf der ersten 100max-Woche hatten die Haushalte bis zur zweiten Woche ein paar Monate lang Zeit um zu eruieren und zu erfahren, wo in ihrem Lebensstil Verbesserungspotential liegt und ob weniger CO2-Punkte zwingend zu einer Minderung ihrer Lebensqualität führen.

Was passierte wann?

Januar, Februar 2016

Coaching der teilnehmenden Haushalte in 100max-Gemeinden

29.02 – 06.03.

Erste 100max-Woche

März bis Mai 2016

Lokale Veranstaltungen in den 100max-Gemeinden

Haushalte feilen an ihrer Punktezahl

30.05 – 05.06.

Zweite 100max-Woche

11.10 – 15.10.

100max an der Alpenwoche in Grassau/D

 

Dokumentation

Finanzierung