gehen geht!
by
umweltberatung
—
last modified
2008-08-06 13:15
This climate response measure was submitted by third parties in summer 2008 as part of the competition for the cc.alps project. Responsibility for the contents rests with the persons indicated on the form.
Niederösterreich
at (Austria)
2007-09-01
Schuljahr
Mr Gerald Franz
"die umweltberatung" NÖ
Ms Gabriele Pomper
"die umweltberatung" NÖ
gabriele.pomper@umwetlberatung.at
:
Projekt zur Förderung des klimafreundlichen Schulwegs zu Fuß. Nach Umwelt- und Bewegungsworkshops mit "die umweltberatung" und Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie Verkehrserziehung üben Kinder des letzten Kindergartenjahres in Begleitung der Kinderpolizei den künftigen Schulweg zu Fuß. In der 1. Klasse gehen sie dann gemeinsam zu Fuß in die Schule. Eltern , KindergärtnerInnen und LehrerInnen werden miteinbezogen (Elternabende, Workshops, gemeinsames Abschlussfest).
Projekt zur Förderung des klimafreundlichen Schulwegs zu Fuß. Nach Umwelt- und Bewegungsworkshops mit "die umweltberatung" und Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie Verkehrserziehung üben Kinder des letzten Kindergartenjahres in Begleitung der Kinderpolizei den künftigen Schulweg zu Fuß. In der 1. Klasse gehen sie dann gemeinsam zu Fuß in die Schule. Eltern , KindergärtnerInnen und LehrerInnen werden miteinbezogen (Elternabende, Workshops, gemeinsames Abschlussfest).
going works!
Mitigation measure
- educational
- strategic
- Transport and mobility
- Education
- Spatial planning
regional, large-scale (federal province, region, département/province, Canton, etc.
Klimaschutz durch Verkehrsvermeidung
Kinder
positive Motivation
Reduktion der CO2-Emissionen und anderer klimaschädlicher Treibhausgase Reduktion des Verkehrs vor Schulen - dadurch auch Erhöhung der Verkehrssicherheit Förderung der Entwicklung von Kindern (Selbständigkeit, motorische Fähigkeiten, soziale Kontakte) und Gesundheitsvorsorge für Kinder (mehr Bewegung, gesündere Luft) Kinder sollen Vorbild für die Eltern sein
* Zwei zweitägige Schulungen für KindergärtnerInnen (Vostellung des Projekts, Informationen zu Verkehr, Umwelt und Sicherheit), Motopädagogik, Projektmanagement) * Workshops mit den Kindern (Umwelt, Verkehr, Bewegung) * Üben des künftigen Schulwegs mit der Kinderpolizei * Elternabende (Präsentation des Projekts, Workshop zum eigenen Schulweg, Diskussion mit GemeindevertreterInnen) * gemeinsames Abschlussfest für alle (Kurze Wiederholung der Workshops, Auszeichnung der teilnehmenden Kinder)
320 Kinder aus 9 Gemeinden Niederösterreichs haben am Projekt teilgenommen und wurden motiviert, den eigenen Schulweg zu Fuß zu machen, sie praktizieren das auch. Eltern und Pädagogen/innen wurden eingebunden und dadurch noch viel mehr Menschen erreicht.
Assessment criteria for the Jury’s decision
Verkehrsbelastung vor Schule und Kindergarten wird immer mehr, da viele Eltern "aus Sicherheitsgründen" ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Das Projekt fördert den klimafreundlichen Schulweg zu Fuß: weniger Abgase, weniger Lärm, weniger Treibhausgase. In NÖ kommen immerhin 25% der CO2-Emissionen aus dem Verkehr, Tendenz steigend. Werden mehr Alltagswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt, ist das eine spürbare und wirksame Entlastung des Klimas. Immerhin ist ein Viertel der Wege, die mit dem Auto zurückgelegt werden, kürzer als 2,5 km - hier ist das Rad oder zu Fuß Gehen die bessere Alternative! Werden bereits Kinder zum umweltfreundlichen Handeln motiviert, setzen sie das auch als Erwachsene eher um. Klimaschutz wird mit den Themen Sicherheit (weniger Unfälle) und Gesundheit (Bewegung) verknüpft
Reduktion von CO2 und anderen treibhauswirksamen Abgasen durch Reduktion des motorisierten Individualverkehrs
| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Landscape | X | ||
| Alpine ecosytems/biodiversity | X | ||
| Water, soil, air | X | ||
| Others | X | ||
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weniger Verkehr vor Schulen entlastet den Druck auf das Klima, die Menschen profitieren durch saubere Luft und schönere, lebenswerte Gemeinden. Nachhaltigkeit, da neben Klimaschutz auch die Themen Sicherheit, Gesundheit der Kinder und soziales lernen beim gemeinsamen Zu Fuss gehen angesprochen werden. |
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| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Social justice | X | ||
| Co-determination/participation | X | ||
| Regional/cultural identity | X | ||
| Others | |||
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Positive Verstärkung durch Einbeziehung von Erwachsenen, MultiplikatorInnen (LehrerInnen, KindergärtnerInnen, Gemeinde). Kinder werden von Klein auf für umweltfreundliches Handeln motiviert, das hat außerdem noch viele postive "NEbeneffekte" (Bewegung, Gesundheitsvorsorge, Kinder können sich austoben und soziale Kontakte knüpfen, haben Freude an der gemeinsamen Bewegung, werden schneller selbstständig und werden selbst zum Vorbild für Erwachsene |
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| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Employment | X | ||
| Value added/income | X | ||
| Know-how/competitiveness | X | ||
| Others | |||
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Lebenswerte Gemeinden erhöhen die Wertschöpfung in der eigenen Region, weniger gestresste Eltern haben mehr Zeit für andere Aktivitäten in der Gemeinde, Kinder erleben ihr Umfeld als positiv und haben die Möglichkeit, ihre Gemeinde aktiv zu entdecken |
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Präsentation des Projekts im Rahmen einer PRessekonferenz zu Beginn, danach laufende Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen der teilnehmenden Kindergärten, Berichte in Umweltmedien und Radio, Einbeziehung verschiedener Zielgruppen (Kindergarten- und SChulkinder, KindergärtnerInnen, LehrerInnen, Gemeinden), öffentlich zugängliche Abschlussfeste in den Regionen mit LokalpolitikerInnen und zuständiger Landesrätin, begleitende Pressearbeit
Konzept kann in andere Bundesländer und Staaten übernommen und das Projekt auch in anderen Staaten durchgeführt werden.
Das Motto von "die umweltberatung" lautet "Vom Wissen zum Handeln!" - möglichst konkrete Handlungsanleitungen mit leichter Umsetzbarkeit im Alltag für aktiven Umweltschutz zu liefern, ist das Ziel. dieses wird auch im Projekt "gehen geht" verfolgt: Motivation zur klimafreundlichen Mobitlität mit vielen positiven "Nebenwirkungen". Seit 1 Jahr gibt es einen eigenen Fachbereich "Mobilität", um die Anstrengungen im Bereich Klimaschutz noch mehr zu forcieren, z.B. mit Projekten zum Alltagsradln.
Further information
Schon Kinder werden zum umweltfreundlichen Handeln motiviert und der Grundstein für später gelegt. Eltern und MultiplikatorInnen (Pädagogen/innen, Gemeinden) werden ebenfalls eingebunden. Neben dem klimaschonenden Effekt hat das Projekt auch andere positive Auswikrungen(Gesundheitsvorsorge durch mehr Bewegung, Förderung sozialer Kontakte, lebenswerte Gemeinden, Entlastung gestresster Eltern)
€ 48.600,- Sachkosten
Weiterentwicklung einer Bildungsunterlage für die Zielgruppe KindergärnterInnen bzw. VolksschulehrerInnen inklusive Weiterentwicklung einer Weiterbildung, damit dieses Projekt selbständig im eigenen Kindergarten bzw. Volksschulklasse umgesetzt werden aknn.
Online information on the measure
Unter "Gemeinden" und "Umweltbildung" sind speziell auf diese Zielgruppen zugeschnittene Inhalte zu finden, darunter auch die laufende Information zum Projekt "gehen geht".
http://www.umweltberatung.at
:
Organisations of civil society
"die umweltberatung", Rechtsträger Umweltschutzverein Bürger und Umwelt Projekt zur Förderung des klimafreundlichen Schulwegs zu Fuß
Kuratorim für Verkehrssicherheit, Kinderpolizei, Amt der NÖ Landesregierung
Photos, illustrations, documents
Kinder auf dem Schulweg, zu sehen mit Kinderpolizei und Begleitpersonen
Kinder üben mit Kinderpolizei
Abschlussfest 2007 in Bad Vöslau