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plan-b: andere Wege von a nach b

by planb  —  last modified 2010-12-09 11:05

This climate response measure was submitted by third parties in summer 2008 as part of the competition for the cc.alps project. Responsibility for the contents rests with the persons indicated on the form.




Vorarlberg - Rheintal

at (Austria)

Yes

2004-01-01

plan-b läuft seit 2004 fortlaufend

Mr
Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach, Wolfurt, Landeshauptstadt Bregenz


Mr Gerhard Schmid
mprove Team für Kommunikation
gs@mprove.at
:
Stand: 03.12.2010 - Auf regionaler Ebene abgestimmt und mit zahlreichen externen Partnern setzen die Vorarlberger Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Wolfurt und Schwarzach gemeinsam wirkungsvolle Impulse für mehr umweltfreundliche Mobilität in der Region. Die plan-b Gemeinden setzen vielfältige Maßnahmen für Kindergärten und Schulen, Unternehmen, in der Verwaltung sowie in der Freizeit – für gesundes und klimafreundliches Unterwegssein und damit mehr Lebensqualität in der Region.

plan-b: other ways from a to b

Mitigation measure
  • strategic
  • Transport and mobility

regional, large-scale (federal province, region, département/province, Canton, etc.

umweltfreundliche Mobilität
regionale Kooperation
nachhaltige Bewusstseinsbildung

Das Verkehrsaufkommen in der Region reduzieren und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten; durch attraktive Mobilitätsangebote positiv zu regionaler Lebensqualität beitragen; regionale Zusammenarbeit und Vernetzung mit relevanten AkteurInnen stärken; Bewusstsein für die Vorteile nachhaltiger Mobilität schaffen; langfristige Wirkung erzielen, statt kurzfristig ausgelegte Aktionen zu starten; auf alle Partner übertragbare Lösungswege entwickeln

plan-b sieht Mobilität vernetzt mit anderen Bereichen wie etwa Gesundheit, Verkehrssicherheit und Nahversorgung und bezieht zahlreiche Zielgruppen in das regionale Moblitätsmanagement ein. Dementsprechend vielfältig sind die Aktivitäten der Gemeinden. Sie decken im Wesentlichen die Bereiche Schulen und Kindergärten, Unternehmen und Verwaltung sowie Freizeit ab. Im Projekt "rad plan-b" legen die plan-b Gemeinden darüber hinaus seit 2008 einen Schwerpunkt auf das Thema Radverkehr. plan-b im Überblick: Kids im Bus & Kinderzügle (Kindergärten),schoolwalker & Sichere Wege für unsere Kinder (Schulen), betriebliches Mobilitätsmanagement, Netzwerk Unternehmen & Infotage (Unternehmen), Abstimmung u. Umsetzung gemeinsamer Mobilitätsstandards (Verwaltung); rad plan-b (Radfahren): Infrastrukturprojekt Radbrücke L3, Regionales Radverkehrskonzept, ein.kaufen – rad.fahren, plan-b radpark, plan-b Radfrühling. Weiterführende Informationen zu Schwerpunkten und Aktivitäten gibt es auf www.mobilplanb.at

In plan-b gestalten sechs Gemeinden gemeinsam seit 2004 bewusste Mobilität. In dieser Zeit ist ein beachtliches Netzwerk bestehend aus GemeindevertreterInnen, Verkehrsbetrieben, Land Vorarlberg, Wirtschaftskammer, Schulen, Kindergärten, Unternehmen und zahlreichen weiteren Organisationen entstanden. Die Mobilisierung von 2.500 fleißigen "schoolwalkern", 600 Kindergartenkindern und ca. 40 Unternehmen und ein Radanteil von 21% am Modal Split (2008) zeigen, dass es attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr gibt und dass jeder tagtäglich etwas für sich und die Umwelt bewegen kann. Gemeinsam mit den Partnern reduziert plan-b das Verkehrsaufkommen in der Region und trägt so direkt zum Umweltschutz bei. Die Arbeit in plan-b fördert aber auch die Zusammenarbeit über Gemeinde-, Alters- und Parteigrenzen hinweg und zeigt, wie regionale Zusammenarbeit erfolgreich funktioniert.

Assessment criteria for the Jury’s decision


plan-b fördert das Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilität, reduziert den Individualverkehr und damit auch klimarelevante Emissionen. Allein durch die Aktionen „schoolwalker“ können pro Aktionszeitraum mehrere tausend Autofahrten zur Schule und wieder nach Hause eingespart werden. Mit dem Fahrradschwerpunkt "rad plan-b" sparen die Gemeinden rund 846 Tonnen pro Jahr und leisten so einen direkten Beitrag für die Umwelt. Durch den hohen Stellenwert nachhaltiger Bewusstseinsbildung kommen in plan-b aber gerade mittel- und langfristige Effekte zum Tragen. Gerade die Projekte für Kinder möchten möglichst früh einen positiven Zugang zu umweltbewusster Mobilität ermöglichen und so das Mobilitätsverhalten der jungen Generation schon heute für die Zukunft prägen.

Klimawandel und Ressourcenknappheit im Energiebereich bringen zahlreiche Veränderungen mit sich. Weiter steigende Treibstoffpreise, veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und mehr Umweltbewusstsein in der Bevölkerung verlangen nach neuen Formen von Mobilität. Um für zukünftige Anforderungen gerüstet zu sein, arbeitet plan-b schon heute an nachhaltigen Lösungen. Mit attraktiven, leistbaren und v.a. umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten und mit Bewusstseinsbildung für ihre Vorteile stellen die plan-b Gemeinden und ihre Partner Mobilität und damit ein großes Stück Lebensqualität in der Region sicher.
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Landscape X
Alpine ecosytems/biodiversity X
Water, soil, air X
Others

Das regionale Mobilitätsmanagement plan-b gestaltet zusammen mit Verkehrsbetrieben und anderen Partnern nachhaltige Formen der Mobilität. Diese Planung ist natürlich eng mit Fragestellungen der Raumplanung gekoppelt, in der nachhaltige Mobilitätskonzepte vor allem die Stärkung der Nahversorgung forcieren und somit zur Vermeidung großräumiger Bebauung beitragen. Die Luftqualität verbessert plan-b, indem es den Individualverkehr und damit auch klimagefährdende Emissionen in der Region reduziert.
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Social justice X
Co-determination/participation X
Regional/cultural identity X
Others

plan-b fördert den Dialog zw. allen relevanten Akteuren. Durch die enge Zusammenarbeit von regionalen EntscheidungsträgerInnen u. allen NutzerInnengruppen von Mobilität werden breit getragene Mobilitätslösungen für die Region ausgearbeitet und laufend verbessert. Die BürgerInnen als Hauptakteure (z.B. Eltern) werden in einem offenen Prozess konsequent eingebunden. Diese Partizipation fördert die Identifikation mit dem Projekt, steigert die Qualität der Ergebnisse u. erhöht die regionale Identität. plan-b entwickelt gemeinsam mit seinen Partnern attraktive und leistbare Mobilitätsmöglichkeiten für alle Bevölkerungsschichten und verbessert durch die Reduktion des Verkehrsaufkommens die Lebensqualität vor allem in zentralen Wohnlagen
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Employment X
Value added/income X
Know-how/competitiveness X
Others

Wirtschaftlicher Mehrwert entsteht in plan-b für alle Beteiligten. Menschen sind mit bewusster Mobilität günstiger unterwegs als mit dem eigenen Auto. Unternehmen profitieren durch mehr MitarbeiterInnenmotivation und nicht benötigte Parkplätze (Opportunitäts-Kosten). Weniger Verkehr und mehr Bewegung bedeuten weniger Unfälle und einen positiven Beitrag zur Gesundheit. Geringere Umweltschäden sind letztlich auch für die Volkswirtschaft ein enormer Kostenvorteil. Regionales Mobilitätsmanagement fördert insgesamt den Faktor Nähe - sei es indem es der Kaufkraftabwanderung entgegen wirkt oder die Erlebnisqualität für den Einkauf im Ort fördert. plan-b schafft in der Region optimale Mobilitätsbedingungen und positioniert sich damit als attraktiver Lebens- und Arbeitsstandort.

plan-b verfolgt konsequent die Philosophie, dass bewusste Mobilität persönliche Vorteile mit sich bringen muss, um langfristig attraktiv zu bleiben. So ist plan-b darum bemüht, bestmögliche Mobilitätslösungen zu entwickeln und diese motivierend und über viele Kanäle zu kommunizieren. plan-b geht dabei von aktuellen Erkenntnissen über das Mobilitätsverhalten von Menschen aus und setzt konkret an Motiven wie Spaß, Lebensqualität und Gesundheit an. Das Thema bewusste Mobilität erreicht die Zielgruppen effektiv u.a. über regionale und überregionale Medien, Veranstaltungen, persönliche Kontakte, Homepages und Plakate. Kontinuierliche Kommunikation und Bewusstseinsbildung erhöhen die Nachfrage nach bewusster Mobilität und sind eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung der plan-b Ziele.

Die Erfahrungen aus plan-b fließen regelmäßig in die Arbeit anderer Gemeinden und Regionen ein. Pilotprojekte werden im Kleinen erprobt, um dann im Großen umgesetzt zu werden. Beispiele: Das Projekt „Schulwegausweis“ wird mittlerweile durch den Kooperationspartner aks Gesundheitsvorsorge GmbH allen Schulen in ganz Vorarlberg angeboten, es wurde auch österreichweit als Vorzeigeprojekt Klimabündnis ausgezeichnet und neuerdings auch in Oslo in angepasster Form unter dem Namen „Gåkonkurranse“ umgesetzt. Die „Fahrradgarderobe“ wurde bereits in Wien und Niederösterreich erfolgreich eingeführt. Das "Kinderzügle" wird nach einer erfolgreichen Startphase in Schwarzach nun auf weitere plan-b Gemeinden ausgeweitet.

Das Thema Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil der Klima-Strategien auf Bundes-, Landes- und Regionsebene. Als Mobilitätsprojekt trägt die regionale Initiative plan-b mit ihren Aktivitäten direkt zu den Zielen des Vorarlberger Verkehrskonzeptes 2006 bei. Zielgrößen sind die Verringerung des Pkw-Lenkeranteils um 6%-Punkte zu Gunsten des Radverkehrs (+3%), des ÖPNV (+2%) bzw. der MitfahrerInnen (+1%) bis zum Jahr 2015. plan-b arbeitet darüber hinaus eng mit dem Österreichischen Klima- und Energiefonds und der Klimaschutzinitiative klima:aktiv des Lebensministeriums zusammen. Ferner decken sich die Aktivitäten inplan-b mit jenen anderer Initiativen und Organisationen (z.B. Klimabündnis, e5 in Gemeinden). Für die Aktivitäten erhielt plan-b den Climate Star 2007.

Further information


plan-b sieht Mobilität nicht isoliert, sondern vernetzt mit anderen Lebensereichen. Mobilitätslösungen werden für verschiedene Zielgruppen maßgeschneidert und kommuniziert. Diese komplexe Aufgabe meistert plan-b durch die intensive und langfristige Zusammenarbeit der Gemeinden, durch Vernetzung mit zahlreichen externen Partnern und Anwendnung moderner Kommunikations- und Marketing-Methoden.

20.000 pro Jahr + individuelle Projektbudgets

plan-b möchte mit dem Thema Mobilität in Zukunft verstärkt auf Jugendliche zugehen und damit die Zielgruppenlücke zwischen Kindern und Erwachsenen schließen. Angedacht ist weiters eine groß angelegte Marketingaktion für bewusste Mobilität, für die bislang die finanziellen Mittel fehlten.

Online information on the measure


Auf der Projekthomepage finden Sie Hintergrundinformationen über plan-b und die umfangreichen Aktivitäten zu den Schwerpunkten: Radfahren, Kinder und Mobilität, bewusste Arbeitswege, Freizeitverkehr und Mobilität in der Verwaltung.
http://www.mobilplanb.at

:

Administration (local, regional, national)

Die Träger von plan-b sind die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt sowie die Landeshauptstadt Bregenz.

aks Gesundheitsvorsorge GmbH, Exekutive, Forum Adipositas, Initiative Sichere Gemeinden, klima:aktiv-mobil Mobilitätsmanagement für Städte, Gemeinden und Region, Klimabündnis, Kuratorium für Verkehrssicherheit, Schulen, Kindergärten, Landesschulrat, Kindergarteninspektorat, Landbus Unterland, ÖAMTC und ARBÖ, ÖBB Postbus GmbH, Unternehmen der Region, Verkehrsverbund Vorarlberg, WKV u.a.

Photos, illustrations, documents


plan-b, Verkehrsverbund Vorarlberg und Wirtschaftskammer informieren bei Infotagen in Unternehmen in unmittelbarer Nähe zu Schreibtisch und Werkbank über optimale Wege zum Arbeitsplatz


Mit dem Radfrühling wird jährlich die Fahrradsaison eröffnet. In einer Sternfahrt geht es aus den Gemeinden zur Veranstaltung. 2008 fand der Radfrühling in Lauterach statt.


Kids im Bus 2006 und 2008 - Kindergartenkinder lernen, wie sie sicher mit dem Bus unterwegs sind. Polizei, Busfahrer und Kasperl helfen ihnen dabei.

Other documents

Überblick über Schwerpunkte und Aktivitäten in plan-b 2004-2008




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