Nationalpark Hohe Tauern ScienceCenter - Wetterküche & Klimalabor
by
NationalparkHoheTauern
—
last modified
2009-05-29 09:26
This climate response measure was submitted by third parties in summer 2008 as part of the competition for the cc.alps project. Responsibility for the contents rests with the persons indicated on the form.
Nationalpark Hohe Tauern
at (Austria)
Yes
2007-09-09
Für das Klima-Modul offen bzw. für die Klimaschule vorerst 2012;
Mr Gabriel Seitlinger
Nationalpark Hohe Tauern
Ms Valeria Hochgatterer
Nationalpark Hohe Tauern
v.hochgatterer@hohetauern.at
:
Im ScienceCenter Nationalpark Hohe Tauern wird in 5 Abschnitten interaktiv das Grundlagenverständnis für "Wetter" gelegt, Wetterwissen über Wind & Wolken experimentell vermittelt sowie die Wirkung von Strahlung & Temperatur und die spezielle Rolle der Alpen im überregionalen Klimageschehen erforscht. Treibhauseffekt und Klimawandel werden thematisiert und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Das Modul ist ideale Grundlage für die vom Nationalpark initiierte und betreute "Klimaschule".
Im ScienceCenter Nationalpark Hohe Tauern wird in 5 Abschnitten interaktiv das Grundlagenverständnis für "Wetter" gelegt, Wetterwissen über Wind & Wolken experimentell vermittelt sowie die Wirkung von Strahlung & Temperatur und die spezielle Rolle der Alpen im überregionalen Klimageschehen erforscht. Treibhauseffekt und Klimawandel werden thematisiert und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Das Modul ist ideale Grundlage für die vom Nationalpark initiierte und betreute "Klimaschule".
Nationalpark Hohe Tauern ScienceCenter - Weather & Climate Lab
Mitigation measure
- educational
- Education
regional, large-scale (federal province, region, département/province, Canton, etc.
Klimawandel; Klima im Gebirge; Handlungskompetenz
Natur und die Vorgänge in unserer Umwelt beschreiben, verstehen und erklären zu können ist ein wichtiger Grundbaustein in der Sensibilisierung der Gesellschaft bezüglich der Notwendigkeit von nachhaltigem Naturschutz. Da der Nationalpark Hohe Tauern mit seiner Fauna & Flora sowie den in der Region lebenden Menschen besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist/sein wird, bietet das Science Center Nationalpark Hohe Tauern vor allem Jugendlichen die Möglichkeit, Prozesse der Wetterküche unserer Erde zu erleben, selbständig zu erforschen und damit zu experimentieren. Die Sensibilisierung geschieht so durch Interaktion und informelles Lernen. Bildungsziel ist dabei nicht ein "Angstmachen" und Verunsichern sondern ein Befähigen der Öffentlichkeit die richtigen Entscheidungen (z.B. Konsumentscheidungen) zu treffen bzw. das Gefühl in jedem einzelnen zu wecken, dass jeder seinen Beitrag zur Verminderung des Klimawandels leisten kann.
Für das jederzeit buchbare Modul wurde eine voll funktionsfähige Wetterstation im Außenbereich des Nationalparkzentrums errichtet (inkl. online Verbindung mit dem Sonnblick Observatorium und einer Wetterstation auf Spitzbergen). Dies gibt den Teilnehmern die Möglichkeit Wetter lokal zu erfahren und gleichzeitig Klima global zu verstehen. Mit Hilfe von Experimenten aufgebaut auf 5 Themenkreise rund um die Wetterelemente Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Föhn und Wind werden Prozesse der Wetterentstehung verständlich gemacht. Die extremen Klimaverhältnisse im Hochgebirge werden dabei ebenso erklärt, wie der Klimawandel. In einer CO2-Mini-Atmosphäre wird auch der Treibhauseffekt nach wenigen Minuten messbar und "begreifbar" gemacht. Das so gewonnene Wissen dient zur gemeinsamen Diskussion von Handlungsmöglichkeiten und ist Grundstein für die im Herbst 2008 startende Klimaschule die dann über mehrere Tage hinweg die Schüler für die Problembereiche des Klimawandels sensibilisiert.
Neben der Umweltbildung im "grünen Klassenzimmer" durch die Nationalparkranger steht "naturwissenschaftliches Wissen" im Mittelpunkt des Nationalpark ScienceCenter's. Mit 1.654 betreuten SchülerInnen/BesucherInnen im ScienceCenter seit September 2007, ist dies ein weiterer großer Schritt in der zukunftsorientierten Umweltbildung des Nationalparks in welchem bereits heute die Auswirkungen des Klimawandels – vom Rückgang der Gletscher bis zu Veränderungen bei Flora & Fauna – täglich zu beobachten sind. Das Klimamodul ist gleichzeitig Zugpferd für die im Herbst 2008 startende "Klimaschule" – eine mobile Nationalparkschule die in den 46 Partnerschulen sowie den Schulen der Region Wetterkunde & Klimawandel thematisiert. Im Sinne von interaktivem Lernen wird der Treibhauseffekt und seine Auswirkungen den SchülerInnen durch Experimente "begreiflich" gemacht und Lösungsmöglichkeiten im Sinne von "Global denken – lokal handeln" erarbeitet.
Assessment criteria for the Jury’s decision
Durch die intensive Bewusstseinsbildung und Vermittlung von Handlungskompetenz, trägt das Klimamodul und im weiteren die Klimaschule dazu bei, dass Jugendliche wie Erwachsene kompetenter mit dem Thema Klimawandel umgehen können bzw. sich Gedanken darüber machen. Dies fördert indirekt die Verminderung des Klimawandels durch veränderte Konsumentscheidungen – von Energieverbrauch bis zu Einkaufsentscheidungen.
Nicht zutreffend für die dieses Projekt.
| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Landscape | X | ||
| Alpine ecosytems/biodiversity | X | ||
| Water, soil, air | X | ||
| Others | X | ||
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Nicht zutreffend für dieses Projekt. |
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| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Social justice | X | ||
| Co-determination/participation | X | ||
| Regional/cultural identity | X | ||
| Others | X | ||
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Das Klimamodul des ScienceCenters und die darauf aufgebaute Klimaschule möchte den Teilnehmern/Jugendlichen nicht nur Wissen vermitteln, sondern sie auch zum Nachdenken und Handeln animieren. Durch den Bezug des Programms auf die Nationalparkregion und die gleichzeitige Diskussion von globalen Prozesse die eben Klima und damit auch den Nationalpark beeinflussen, möchten wir die Teilnehmer näher an "ihre" Umwelt heranführen und somit ihr Identitäts- und Verantwortungsbewusstsein für diese Region fördern. Weiters versucht diese Sensibilisierung aber auch eine globalere Denkweise zu fördern. |
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| Field | Positive impact | Neutral impact | Negative impact |
|---|---|---|---|
| Employment | X | ||
| Value added/income | X | ||
| Know-how/competitiveness | X | ||
| Others | X | ||
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Neben anderen Tätigkeitsbereichen bietet die Bildungsarbeit im Nationalpark Hohe Tauern 16 Hauptbeschäftigten Nationalpark Rangern einen Arbeitsplatz. Weitere 10 externe Betreuer werden zu Spitzenzeiten beschäftigt. |
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Die Bildungsprogramme des Nationalparks Hohe Tauern sind gut etabliert in Österreich. Neben den besonders intensiv betreuten 46 Partnerschulen (VS, HS, Gymnasien) der Region werden Schulklassen und Gruppen aus ganz Österreich und anderen europäischen Ländern betreut. Das Klimamodul ist also eingebettet in eine ganzheitliche Umweltbildungsstrategie womit eine interdisziplinäre Aufarbeitung, abgestimmt auf die jeweiligen Fähigkeiten und Vorkenntnisse, gewährleistet ist. Über 1.654 junge und ältere "ForscherInnen" haben so die Möglichkeit Klimawandel nicht nur im Labor zu testen, sondern die Folgen (z.B. den Gletscherschwund) direkt zu "erleben". Die Teilnehmer werden so zu Multiplikatoren ausgebildet, die den aktiven Klimaschutzgedanken in weitere Teile der Gesellschaft tragen.
* Idee der engen Partnerschaft und Kooperation des Nationalparks mit den Schulen in der Region. * Unterricht durch professionelle Nationalpark RangerInnen, die anschaulich die Verbindung zwischen drinnen und draußen (Labor und Nationalpark/Umwelt) veranschaulichen und begreifbar machen – für alt & jung. * Dauer und Intensität des Programms. Das Klimamodul des ScienceCenters ist seit dessen Eröffnung buchbar und wird während der geplanten Laufzeit der Klimaschule (2009 - 2012) durch die zusätzliche Ausbildung von ca. 150 Schulklassen mit insgesamt ungefähr 3000 Schülerinnen und Schüler erweitert.
Weitere Schwerpunktsetzungen während Schulprojektwochen in den Bildungszentren des Nationalparks zum Thema im ScienceCenter Mittersill (Salzburg), BIOS in Mallnitz (Kärnten) und dem Haus des Wassers in St. Jakob (Tirol) sowie Aufarbeitung des Themas "Klimawandel" in den Besucherzentren des Nationalparks. Im Nationalparkzentrum Mittersill gibt es z.B. ein "Gletscher-Zeit-Rad" welches den Klimawandel seit der letzten Eiszeit und den zu erwartenden Gletscherschwund veranschaulicht. Weiters gibt es im ScienceCenter ein weiteres Modul zum Thema Wetter - "Schneeflocken & Eiswelten". Ausserdem ist Klimawandel in den von Nationalparkrangern geführten Touren integriert bzw. schwerpunktmäßig vertreten (z.B. "Gletscher – Zeugen der Klimaveränderung" oder "Reise in die Arktis").
Further information
*Erfahren der Wechselbeziehungen zwischen Gesellschaft und Natur. *Unterricht der Klimaschule (drinnen & draußen) erfolgt an den Schulen durch professionelle Nationalpark Ranger. *Dauer des "Klimaunterrichts" (Die externe Evaluierung eines ähnlichen Projektes zum Thema Wasser zeigt, dass die intensive Beschäftigung mit einem Thema über mehrere Tage hinweg einen nachhaltigen Lerneffekt erziel)
150.000 EUR
Verbesserungen im Rahmen der oben angeführten Module und Fortbildung der Nationalpark Ranger zu diesem Thema.
Online information on the measure
Website des Nationalpark Hohe Tauern mit einem eigenen Teil für die Bildungsangebote inkl. ScienceCenter/Klimamodul, Exkursionen zum Thema, etc.
http://www.hohetauern.at
:
Organisations of civil society
Nationalpark Hohe Tauern - Nationalparkverwaltung Salzburg sowie Sekretariat des Nationalparkrats Hohe Tauern - Koordinationsstelle für die länderübergreifende Arbeit der Nationalparkverwaltungen Hohe Tauern - Kärnten, Tirol und Salzburg.
*Haus der Natur Salzburg, Dr. Norbert Winding, norbert.winding@hausdernatur.at *AG Dendrochronologie, Institut für Geographie, Universität Innsbruck Kontaktperson: Thomas Pichler, t.pichler@uibk.ac.at (Klimaschule)
Photos, illustrations, documents
Erforschen der Wettergrundlagen bei der hauseigenen Wetterstation
"Hands on" für den Klimaschutz
Mit dem Zeitrad durch die Klimageschichte der Gletscher