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Emissionsfreie Energieversorgung im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

by MarktBadHindelang  —  last modified 2008-09-29 14:27

This climate response measure was submitted by third parties in summer 2008 as part of the competition for the cc.alps project. Responsibility for the contents rests with the persons indicated on the form.




Markt Bad Hindelang, Marktstraße 9, D-87541 Bad Hindelang

de (Germany)


Mr Leonhard Bellot
Alpgenossenschaft Hintersteiner Tal


Mr Alois Helmreich
rathaus@hindelang.net
:
Die Kohlendioxydbelastung CO² von 13 Alpen und Hütten im Hintersteiner Tal stoppen. Sie verursachen in einer Saison 172.800 kg CO² mittels Dieselaggregaten. Anschluss dieser Alpen und Hütten mit einer Stromleitung vom Kraftwerk Auele und wo möglich die Unterstützung mit Photovoltaikanlage und evtl. kleineren Wasserturbinen.


Mitigation measure
  • technical
  • Agriculture
  • Energy supply

local

Energieversorgung von 13 Alpen und Hütten mittels Dieselaggregaten ausschalten (CO² Belastung)Die Versorgung vom nahegelegenen bestehenden Wasserkraftwerk (mittels Stromleitung erstellen). Somit die Umwelt vor Lärm und CO²-Ausstoß bewahren.

Mit einem Erdkabel vom Wasserkraftwerk Auele könnten insgesamt 13 bestehende Objekte im oberen Hintersteiner Tal mit elektrischer Energie versorgt werden. Hierbei handelt es sich um 1 Diensthütte des Staatsforstes, 2 ganzjährig bewirtschaftete Gastst., 7 alpwirtsch. genutzte Gebäude mit folg. Energiebedarf: 1 Rosshütte (Forst) 5 kW 2 Giebelhaus 35 kW 3 Fußhütte 15 kW 4 Giebelhütte (Forst) 5 kW 5 Engeratsgund Alpe 35 kW 6 Laufbichl Alpe 30 kW 7 Schwarzenberg DAV 35 kW 8 Schwarzenberg Alpe 5 kW 9 Wengen Alpe 5 kW 10 Käser Alpe (zu 5) 11 Langenfeld (zu 6) 12 Plättele Alpe 5 kW 13 Erzberg Alpe 5 kW

*Erhebung der Größenordnung, der Schaden verursacht; *Ausarbeitung der baureifen Planung; *Einreichung der Pläne zur baurechtlichen Genehmigung; *Ausarbeitung des prozentualen Verteilerschlüssels zur Finanzierung; *Aufklärung der betroffennen Eigentümer und die dazu gehörigen Einverständniserklärungen

Großes Interesse und Befürwortung der Bevölkerung Einigkeit der Alpbesitzer über die Planung und Finanzierung mit 50 - 60 % Zuwendungen.

Assessment criteria for the Jury’s decision


Bewertung von eza 30.01.2007: Die Sorgen und Diskussionen über die herrschenden Umweltprobleme-im Besond. der Anstieg des CO²-Ausstoßes von Wärmekraftmaschinen - bewegen uns Bürger gleichermaßen. Gedanken und Überlegungen ließen die anliegende Planmappe entstehen mit einem Vorschlag, wie dem Umweltproblem CO²-Ausstoß entgegengewirkt werden könnte, mit dem gleichzeitigen Wissen, dass Einsatz und Möglichkeit in ganz geringem Umfang zu der großen Problematik steht. Das Hintersteiner Tal in der Marktgem. Bad Hindelang, Landkr.Oberallgäu, könnte diesbez.ein Pilotprojekt werden und für viele gleichgelagerte Alptäler mit der vorgeschlagenen Verbesserung Vorreiter sein. Des weiteren würde die Bevölkerung in Stadt und Land spüren, dass versucht wird, das Umweltproblem CO²-Ausstoß gemeinsam mit den Verantwortlichen zu veringern. Ich bitte daher im Namen aller Interessierter unser vorgeschlagenes Projekt zu prüfen und ggf. mit Ihrer finanziellen Unterstützung die Verwirklichung zu ermöglichen.

Bewertung eza Ist-Zustand: Stromversorgung auf 3 Hütten: Dieselaggregate ohne Wärmerückgew. 55 kW Energieverbrauch zur Stromerzeugung: 25.000 l Heizöl Stromerzeugung bei ca. 40 % Wirkungsgrad: 100.000 kWh Strom CO²Emission bei der Dieselverbrennung: 2,7 kg CO²/l Heizöl Daraus ergibt sich bei der Stromerzeugung für die 3 Hütten ein CO²Ausstoß von 67.500 kg geplante Stromversorgung: Für die Stromversorg. der 13 Alpen und Hütten wird eine Anschussleistung von ca. 140 kW benötigt. Mit der Annahme, dass mit dem Anstieg der Anschlussleistg. auch linear die Stromproduktion bzw. -verbrauch ansteigt, ergibt sich bei 104 kW folgende Aufstellung: Energieverbrauch zur Stromerzeugung: 64.000 l Heizöl Stromerzeugung bei ca. 40 % Wirkungsgrad: 256.000 kWh Strom CO² Emissionen bei der Dieselverbrenng: 2,7 kg CO²/l Heizöl Daraus ergibt sich bei der Stromerzeugung für die 13 Hütten ein CO²Ausstoß von 172.800 kg. Wird diese Strommenge mit Wasserkraft erzeugt, so können 172.800 kg CO² eingespart werden
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Landscape X
Alpine ecosytems/biodiversity X
Water, soil, air X
Others

CO² versickert nicht mehr; es stinkt nicht mehr, der Lärm von Dieselmotoren ist weg. Die Gesellschaft sieht, dass ein kleiner Schritt gemacht wird. Man kann begreiflich machen, dass "Motten" (übriges Holz beim Aufmachen verbrennen)
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Social justice
Co-determination/participation
Regional/cultural identity
Others

Wir erwarten von der öffentlichen Hand eine Zuwendung, denn man kann Umweltschutz nicht nur dem Älpler übertragen. Die Alpwirtschaft ist für den Erhalt der Kulturlandschaft da, wollen wir auch für unsere gute Luft etwas tun. Es ist ein Pilotprojekt und wir hoffen, dass solche Anstrengung auch für andere ein Anreiz ist.
Field Positive impact Neutral impact Negative impact
Employment
Value added/income
Know-how/competitiveness
Others

Dieses Projekt wurde in der Zeitung und im regionalen Fernsehen in den Anfängen vorgestellt und wir hoffen, den Baubeginn bald verwirklichen zu können. Die Nachfragen sind schon da.

Ich hoffe, dass dieses Beispiel andere uns bekannte Umweltsünder zum Nachdenken anregt.

Mit der Annahme, dass mit dem Anstieg der Anschlussleitung auch linear die Stromproduktion bzw. -verbrauch ansteigt, ergibt sich bei 140 kW folgende Aufstellung: Energieverbrauch zur Stromerzeugung: 64.000 l Heizöl; Stromerzeugung bei ca. 40 % Wirkungsgrad: 256.000 KWh Strom; CO²-Emissionen bei der Dieselverbrennung: 2,7 kg CO² pro Liter Heizöl. Daraus ergibt sich bei der Stromerzeugung für die 13 Hütten ein CO²-Ausstoß von 172.800 kg. Wird diese Strommenge mit Wasserkraft erzeugt, so können 172.800 kg an CO² eingespart werden.

Um die einzukaufende Strommenge zu reduzieren, werden Mengenzähler bei jeder Entnahmestelle installiert. Wo möglich, soll und darf die Photovoltaik zur Anwendung kommen. Auch ist vor Ort eine Stromgewinnung mittels kleiner Wasserturbine (35 kW) angedacht. Die DAV-Alpenvereinshütte Prinz-Luitpoldhaus muss aus technischen Gründen mit einer separaten Stromversorgung bedient werden. Somit wäre das Hintersteiner Tal total dieselfrei.

Further information


Die vorhandene ortsnahe Stromenergie nutzen. Somit werden Transportverluste gering gehalten. Vorhandene Sonnenenergie und wenn möglich Wasserenergie erschließen mit Einspeisung. Somit könnte der Energieverbrauch und auch die Kosten unter der Gewinnung mit Diesel liegen.


Mit diesem Geld könnten die Anschlusskosten der 13 Schaltkästen, Zähler usw. mit bezuschusst werden.
:
Wenn man in diesem Tal wohnt und arbeitet, wird man von den Touristen wegen der Lärm- und Luftverpestung angesprochen. Dies gibt allen Beteiligten schon sehr zu denken. Wir bitten um Hilfe.

Other public bodies

Alpgenossenschaft im Hintersteiner Tal 1. Vorstand Oberalpmeister Leonhard Bellot

Die Marktgemeinde Bad Hindelang; der Heimatbund Allgäu/Kempten, der Deutsche Alpenverein/Immenstadt-Kempten-Illertissen; der Alpwirtschaftliche Verein Oberallgäu, die Hindelanger Kraftwerke, Allgäu-Strom in Kempten; die Natur- und Landschaftsführer Kempten,

Photos, illustrations, documents





Presseartikel




Other documents

Projektidee emissionsfreie Energieversorgung Hintersteiner Tal

Gutachten eza vom 30. Januar 2007 (wird bei Bedarf im Original nachgereicht) Beitrittserklärung (wird bei Bedarf nachgereicht) Naturschutzgutachten vorbesprochen. Liegt noch nicht auf.


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